Virtual Twilight
Die virtuelle Cocktailbar
Whisky-Drinks
 
Blinker
6 cl Rye Whiskey
8 cl Grapefruitsaft
1 TL Grenadine
Zutaten mit zerkleinertem Eis im Shaker kräftig schüttel und dann ins gekühlte Cocktailglas abseihen.
Der Blinker ist ein sehr erfrischender Sommerdrink, der an lauhen Sommerabenden auf der Terrasse am besten schmeckt.
   

Manhattan
4 cl Rye Whiskey
1 1/2 cl Vermouth Dry
1 1/2 cl Vermouth Rosso
1 Spritzer Angostura
Cocktailkirsche

Zutaten außer der Cocktailkirsche im Rührglas kräftig rühren, dann in eine vorgekühlte Cocktailschale gießen, die Kirsche hinzugeben.
Der Manhattan wird in verschiedenen Varianten getrunken. Bei dem links stehenden Rezept handelt es sich um einen Manhattan Medium. Nimmt man ausschließlich Vermouth Dry, so hat man einen Manhattan Dry, der dann mit Zitronenschale an Stelle der Kirsche serviert wird. Ersetzt man den Vermouth Dry aus links stehendem Rezept durch Vermouth Bianco hat man einen Manhattan Sweet, der ebenfalls mit Cocktailkirsche serviert wird.
Mit Bourbon heißt der Drink übrigens Presbyterian, mit Scotch Rob Roy.
   
Miami Beach Cocktail
6 cl Scotch Whisky
4 cl Vermouth white
6 cl Grapefruitsaft
Zutaten mit Eis im Shaker gut schütteln, über zerstoßenes Eis in gekühlte Whiskey-Gläser abseihen.
 
Ohio
2 cl Bourbon Whiskey
1 cl Vermouth white
1 cl Vermouth rosso
Spritzer Angostura
Champagner
Zutaten im Rührglas auf viel Eis verrühren, in Champagnerkelch geben und mit Champagner auffüllen.
 
 

Kleine Whisk(e)y-Kunde

Bei den Indianern hieß er Feuerwasser, für die Iren ist es das "Wasser des Lebens". Kein Wunder, schließlich war der Whisky für Iren und Schotten, die im 18. Jahrhundert nach Nordamerika emigrierten, eine tadellose Möglichkeit Geld zu verdienen - sie brannten Whisky und machten es in der Neuen Welt populär.
In Amerika bekam das Getränk auch einen neuen Buchstaben: Aus dem schottischen Whisky wurde das amerikanische Whiskey. Ein wichtiger Bestandteil des irischen und schottischen Gebrannten ist die Gerste, die damals jedoch auf amerikanischem Boden nicht so recht gedeihen wollte. Glücklicherweise fanden die Whiskey-Brenner der Neuen Welt eine ertragreiche Alternative: den Mais. Der amerikanische Bourbon-Whiskey verdankt seinen Namen der Ortschaft Bourbon in Kentucky, in der damals die ersten wichtigen Distillerien entstanden.
Ziemlich beliebt ist in Nordamerika auch der aus Roggen gebrannte Rye Whiskey. Und der fand schon im 19. Jahrhundert reichlich Zuspruch. In den 1920er Jahren wurde er dann von den US-Amerikanern Fässerweise aus Kanada "importiert", weil in den USA die Prohibition herrschte.
Seitdem Whisk(e)y in der regel kultivierter genossen wird und nicht zwangsläufig zu Handgreiflichkeiten nach Wildwest-Manier führt, finden auch Frauen zunehmend Geschmack an diesem Getränk. Zumal er ein extrem interessantes Getränk ist und man über ihn nicht weniger fachsimpeln kann als über Weine.

 
           
 
13.05.2007 © www.virtualtwilight.de