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Die Stadt London besteht aus einer riesigen Zahl an Stadtteilen,
alle mit einer eigenen Architektur, einer eigenen Sozialstruktur,
kurz: einem eigenen Flair. Die Stadt London an sich existiert
gar nicht. Fragt man einen Londoner, wo er herkommt, wird er nie
"London" sagen, sondern "Chelsea", "Kensington",
"Camden", oder aus welchem Stadtteil er auch immer kommt.
Am Besten nähert man sich "seinem" Stadtteil, in
dem das Hotel/der Campingplatz liegt, indem man in den Pub an
der nächsten Ecke geht. Wird man als Nichtengländer
erkannt, wird man fast zwangsläufig von der "Pub-Gemeinde"
ausgefragt. Fremde sind eigentlich immer spannend.
Die Londoner Innenstadt bereist man am besten mit der U-Bahn,
von den Londonern liebevoll "Tube" (engl. Röhre)
genannt, und den roten Doppeldecker-Bussen. An jeder U-Bahn-Station
gibt es Schalter oder Automaten, an denen eine "TravelCard"
gelöst werden kann, für 1,3,5 oder 7 Tage. Dies ist
immer billiger, als auf Einzelfahrscheine zurückzugreifen.
London ist, wie eigentlich alle Metropolen der Welt, ein recht
teures Pflaster. Das Erste, was man lernen muß, ist, die
Preise innerhalb Londons zu vergleichen, und nicht mit den heimischen
Preisen, sonst wird einem der Besuch in einem Museum oder Restaurant
schnell verdorben.
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