Die schönsten Museen der Stadt

London beherbergt eine vielzahl von Museen. Hier sollte jeder fündig werden, egal ob er die Bilder alter oder neuer Künstler, Autos, Stadtgeschichte, Naturwissenschaften oder technik liebt. Alle Museen dieser Millionenstadt aufzuzählen wäre unmöglich, so dass ich hier nur eine kurze Zusammenstellung zeigen kann von Museen, die entweder weltberühmt sind, oder aber meiner Meinung einfach sehenswert sind, auch wenn sie nicht zum klassischen Programm eines London-Besuches gehören.

 

  • British Museum (Great Russell Street - U-Bahn: Holborn oder Russell Square): Weltgrößte Sammlung von Exponaten aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte, mit Bibliothek, in deren grandiosem Kuppelsaal schon Marx arbeitete (Zugang nur mit Leseausweis oder jeweils zur vollen Stunde für zehn Minuten. (www.thebritishmuseum.ac.uk)

  • Cabinet War Rooms (Clive Steps, King Charles Street - U-Bahn: Charing Cross oder Westminster): In den mit dicken Betonwänden und -decken verstärkten Kellergewölben tagte Winston Churchills Kriegskabinett von 1939 bis 1945 und trotze so den deutschen Luftangriffen. Die Räume sind sehr detailgetreu eingerichtet, es gibt auch eine interessante Führung. Täglich von 9:30 bis 18 Uhr geöffnet. (cwr.iwm.org.uk)

  • Imperial War Museum (Lambeth Road - U-Bahn: Elephant&Castle oder Lambeth North): Das museum, das sowohl die Faszinationvon kriegerischem Gerät vermittelt, als auch die Verhältnisse an der Heimatfront und ihren Schrecken überzeugend dokumentiert. Sehr eindrucksvolle Multimedia-Darstellung der "Blitz Experience", der deutschen Bombenangriffe auf London im 2. Weltkrieg. Leider kostet diese ein zusätzliches Eintrittsgeld. (www.iwm.org.uk)

  • London Dungeon (28-34 Tooley Street - U-Bahn: London Bridge): Recht kommerzielle Ausstellung über die Greul der Vergangenheit, historischen Hinrichtungen und Folterszenen, aber ein Erlebnis für Menschen mit starkem Nervenkostüm. Mittlerweile gibt es in vielen anderen Städten (z.B. Hamburg) ableger dieses Museums. (www.london-dungeon.com)

  • London Transport Museum (Covent Garden Piazza, nahe Aldwych und Covent Garden - U-Bahn: Covent Garden): umfangreiche Sammlung an historischen Verkehrsmitteln und der Geschichte der Londoner U-Bahn, immerhin die älteste der Welt. (www.ltmuseum.co.uk)

  • Madame Tussaud's Planetarium (Marylbone Road, - U-Bahn: Baker Street): technisch aufwendiges Planetarium, an der Kasse nach Kopfhörern (Earphones) fragen, um die deutsche Übersetzung hören zu können. Man kann eine kombinierte Karte für das Planetarium und das Wachsfigurenkabinett kaufen. Der Eintritt ist zwar recht hoch, dafür kann man mit der kombinierten Karte die Schlange zum Wachsfigurenkabinett umgehen. (www.madame-tussauds.co.uk)

  • Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett (Marylebone Road - U-Bahn: Baker Street): Erstklassiges Wachsfigurenkabinett, das man unbedingt gesehen haben muß, aber recht teurer Eintritt und sehr lange Schlangen an den Kassen, daher früh erscheinen. Man kann auch eine Kombikarte für das Wachsfigurenkabinett und das Planetarium erwerben. Dies ist besonders praktisch, wenn man die Kombi-Karte am Planetarium kauft, da hier (fast) nie eine Schlange ist.(www.madame-tussauds.co.uk)
 
 
  • Museum of London (London Wall, am Barbican Center - U-Bahn: Barbican oder St. Pauls): Das Museum wurde 1976 im Zuge des Wiederaufbaus des Barbican eingerichtet und erzählt die Geschichte Londons von der prähistorischen bis zur heutigen Zeit. Besonders sehenswert sind das Modell der ehemaligen, 1831 zerstörten London Bridge, die Kutsche des Lord Mayor, die Ausstellung zum römischen London und zum großen Brand, bei dem London im Jahre 1666 zu 4/5 zerstört wurde. (www.museumoflondon.org.uk)

  • Museum of the Moving Image (MOMI) (Waterloo Road - U-Bahn: Waterloo oder Embankment): Sehr schönes Museum über die Entwicklung von Film und Fotografie, viele praktische Beispiele zum selbst ausprobieren, daher auch für Kinder spannend. Das Museum gehört zum British Film Institut (bfi), daher gibt es im Museum auch häufig Sonderveranstaltungen zu modernen und klassischen Kinoproduktionen.

  • National Gallery (Trafalgar Square - U-Bahn: Charing Cross): viele Bilder aus dem 15. bis 19 Jahrhundert, eine CD erklärt einem auch auf Deutsch die wichtigsten Werke, freiwilliges Eintrittsgeld. (www.nationalgallery.org.uk)

  • National Maritime Museum (Park Row, Greenwich - U-Bahn: Island Garden (Dockland Light Railway)): Größtes Meereskunde-Museum der Welt! Weltgrößte Sammlung von Schiffsobjekten, die durch ihre Unterbringung in von Wren und Jones errichteten Gebäuden zusätzlich attraktiv ist. Der Zutritt zur alten Sternenwarte im schönen Greenwich Park ist eingeschlossen. (www.nmm.ac.uk)

    Greenwich National Maritime Museum
    National History Museum London
  • Natural History Museum (Cromwell Road - U-Bahn: South Kensington): Eindrucksvolles Naturkundemuseum mit einer erstklassigen Dinosaurierausstellung. Es ist sehr viel Zeit erforderlich, um alles zu sehen. (www.nhm.ac.uk)

  • Royal Academy of Arts (Burlington House, Piccadilly - U-Bahn: Piccadilly Circus oder Green Park): wichtigste Entwicklungsstädte englischer Kunst mit wechselnden Ausstellungen. (www.royalacademy.org.uk)

  • Tate Gallery (Millbank - U-Bahn: Pimlico): Ausstellung historischer und zeitgenössischer britischer Maler, sehr umfangreich, berühmt für seine Werke von William Turner! (www.tate.org.uk)

  • Tower Bridge (Tower Bridge - U-Bahn: Tower Hill): Seit der Einweihung am 30. Juni 1894 ist die Towerbridge zu einem Wahrzeichen Londons geworden. Das Museum im Innern stellt die Geschichte und Funktionsweise der Tower Bridge dar. Heute noch kann man das historische Kesselhaus und die hydraulischen Hebemaschinen besichtigen, die bis 1976 im Einsatz waren. Vom oberen Fußweg zwischen beiden Türmen hat man einen wundervollen Ausblick. Der Besuch lohnt sich. (www.towerbridge.org.uk)

  • Tower of London (Tower Hill - U-Bahn: Tower Hill): Der Tower, ehemals Gefängnis und zugleich Residenz des Königs, blickt seit 900 Jahren auf London herab. Zu sehen gibt es unter Anderem die Kronjuwelen, historischer Waffen, sowie der Festungsanlage selbst. Der äußerst hohe Eintritt und die sehr langen Schlangen an den Kassen hinterlassen allerdings einen unangenehmen Nachgeschmack. (www.tower-of-london.org.uk)

  • Victoria und Albert Museum (Cromwell Road - U-Bahn: South Kensington): umfangreiche Darstellung der Gebrauchskunst über die Jahrhunderte, freiwilliges Eintrittsgeld, viel Zeit erforderlich. (www.vam.ac.uk)
13.05.2007 © www.virtualtwilight.de