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Die
Konzerne |
| Die Welt in der Mitte des 21. Jahrhunderts
wird beherrscht von einer Reihe Megakonzernen, die sich von keiner
Regierung der Welt mehr etwas vorschreiben lassen. Sie haben sich
die Exterritorialität erkämpft, dass heisst ihre Firmengelände
liegen außerhalb der Jurisdiktion der einzelnen Staaten. Doch
unter den Konzernen gibt es eine Reihe ungeschriebener Gesetze, die
scheinbar alle befolgen. Verstößt ein Konzern trotzdem
mal gegen eines dieser ehernen Gesetze, schließen sich plötzlich
alle anderen Konzerne zusammen und sanktionieren den Übeltäter.
Dieser komplizierte, aber intuitiv funktionierende Mechanismus schützt
die (Meta-)Menschheit der 6. Welt vor einer weltweiten Diktatur durch
einen Konzern. Doch hier nun eine Beschreibung der wichtigsten Konzerne
der 6. Welt: |
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Ares
Macrotechnology Inc.
Welthauptquartier: Detroit, Michigan, UCAS
Präsident/CEO: Damien Knight
Vorstandsvorsitzender: Damien Knight
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Hauptaktionäre: Arthur Vogel (ca. 24,1%) Damien Knight
(ca. 23,7%) Nadja Daviar (ca. 12,2%)
Bedeutende Tochtergesellschaften: Knight Errant Security,
Ares Arms, Ares Space, Ares Global Entertainment, General Motors,
Ares Predators Urban Brawl Team
Sicherheit : Ich glaube darüber brauchen wir nicht mehr
reden. Knight Errant Security ist das führende Sicherheitsunternehmen
in der Welt. Sie sind militärisch organisiert, und haben zugriff
auf schwerste militärische Ausrüstung. In Detroit, ihrer
Stammkaserne, sind die Haupttruppen in Divisionstärke stationiert.
Ihr einziger Schwachpunkt ist die Matrix. Nur in Chicago 2055 versagte
Knight Errant, als man sich gegen die Insektengeister nur noch durch
die Zündung eines kleinen Nuklearsprengkopfes zu helfen wusste.
Aber Ares Global Entertainment konnte dies schnell vergessen machen.
Kurzinfo: Sie schöpfen ihre Macht hauptsächlich
aus ihrer starken Sicherheitstruppe, mit der sie indirekt viele
andere Konzerne kontrollieren. Andere formulieren es so: Alles was
General Industries übrig gelassen hat, hat sich Ares geschnappt.
Ursprünglich von Nicholas Aurelius gegründet wird der
Kon nun von einem Dreigespann geführt: Knight, Vogel und Daviar.
Ein Äußerst interessantes Gespann, schließlich
war Arthur Vogel Präsidentschaftskandidat 2057 und Nadja Daviar
die Dolmetscherin des großen Drachen Dunkelzahns, bevor dieser
bei seiner Wahl zum Präsidenten 2057 ermordet wurde. Besonders
gross ist der Konzern in den Bereichen Luft-/Raumfahrt und Militärtechnologie,
aber auch die Geschäftssparte "(Des-)Information"
mit Ares Global Entertainment spielt in einer Informationsgesellschaft
wie der 6. Welt natürlich eine große Rolle. Ares wird
allgemein als der UCAS-Konzern angesehen.
Firmengeschichte: Gegründet wurde Ares Macrotechnology
von Nicholas Aurelius, seines Zeichens Hauptaktionär von General
Motors. Der Konzern erreichte schnell in vielen Ländern Extraterritorialstatus
und war bald so mächtig, dass er den Vereinigten Staaten, als
diese zwischen Geistertanz und VITAS zu zerbrechen drohten, mit
einer mächtigen Finanzspritze half und ihnen dafür das
Raumfahrtprogramm abnahm. Die durch diesen Coup zugänglichen
Top-of-the-Line Technologien und Überwachungsdaten waren sozusagen
dreingabe.
Nicholas Aurelius verließ nach dem Crash '29, den Ares besser
verkraftet hatte als viele seiner Konkurrenten, seinen Thron und
erwählte seinen Sohn Leonard als Nachfolger. Doch Ares Macrotechnology
blieb nicht lange Familiensache, denn 2033, Nicholas Aurelius war
wenige Monate zuvor verstorben, war die Zeit des Umbruchs. Am 24.
Januar des Jahres wurde innerhalb nur einer Minute das große
Imperium von einem Mann übernommen, von dem zuvor noch niemand
etwas gehört hatte: Damien Knight.
Als der Rauch sich legte erhob sich Knight mit 22% der Ares-Aktien
aus der Asche. Er übernahm den Präsidentenstuhl von dem
vor Wut überkochenden Leonard Aurelius, der von da an sein
größter Konkurrent wurde. All das hat Knight jedoch nicht
allein über die Bühne gebracht, er hatte dabei prominente
Hilfe: Dunkelzahn persönlich, der selbst 12% von Ares besaß
und Knights Position dort unterstützte. Knight führte
Ares in den nächsten Jahren durch schwierige Situationen wie
die Chicago-Krise 2055.
Knight, und damit Ares, hatten ihre Finger später natürlich
auch in der Präsidentschaftswahl 2057, aus der Dunkelzahn als
Sieger hervorging. Über Ares Global Entertainment liefen zahlreiche
Werbekampagnen für Dunkelzahn. Durch dessen darauffolgenden
Tod und sein Testament hinterließ er Knight mit fast alleiniger
Macht über Ares. Big D. vermachte seiner Dolmetscherin Daviar
seine 12% des Konzerns und Leonard Aurelius verließ 2059 den
Konzern und ging zu Cross Applied Technologies,
nachdem er seine Aktien an Arthur Vogel verkauft hatte. Obwohl Vogel
derzeit Hauptaktionär ist sorgt Nadja Daviar derzeit dafür,
dass Knight an der Spitze bleibt, aus welchen Beweggründen
auch immer.
"A new era for the UCAS, a new Ares for the UCAS."
- Nadja Daviar
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Aztechnology
Welthauptquartier: Tenochtitlán, Aztlan
Präsident/CEO: Juan Atzcapotzalco
Vorstandsvorsitzender: unbekannt
Betriebsform: Privatgesellschaft
Großanteilseigner: Domingo Chavez, Oliver McClure,
Motecuhzoma Domingo Ramos, Thomas Roxborough, Tsurunaga
Shinoyama, Anna Villalobos
Bedeutende Tochtergesellschaften: BancoMext, Dassault, Genetique,
Marine Technologies, MedíCarro, Natural Vat Technologies,
Pemex, Productos Cultivatos, Pyramid Operations, Genetique, (Universal
Omnitech)
Sicherheit: Sehr gut, besonders gut und legendär ist
ihre magische Absicherung. Auch die Matrix wurde manch unvorsichtigen
Decker schon zum Verhängnis
Kurzinfo: Aztechnology hat sich ja bekanntlich die gesamte
Industrie Mexikos unter den Nagel gerissen. Dazu gehören verschiedene
Ölfelder und Raffinerien, Chemiewerke, etwas Bergbau, verschiedene
Maschinenbaufirmen und in jüngster Zeit vermehrt auch Elektronik.
In der UCAS verkaufen sie hauptsächlich Unterhaltungselektronik
und Lebensmittel, die sie oft vor Ort in ihren Pyramidenförmigen
Arcologys bauen bzw. anbauen. Aztechnology besitzt aber, besonders
im Elektronikbereich, viele Tochterfirmen, die unter anderem Namen
für sie produzieren oder verkaufen. Weiterhin sind sie für
ihre Amphibienfahrzeuge bekannt (den Okapi und den Lama), sowie
für ihre militärischen Fluggeräte. Den größten
Vorsprung und ihre Machtbasis haben sie allerdings durch die sehr
intensive Magieforschung die sie betreiben. Dieser einst aus Drogenkartellen
entstandene Konzern (früherer Name ORO) beherrscht faktisch
komplett Mittelamerika (Aztlan) und große Teile von Südamerika.
Zwischen Aztech und den meisten anderen Konzernen herrschen grosse
Spannungen, die vor allem auf ihre gemeinsame Vergangenheit
zurückzuführen sind. Angeblich soll der Konzern Blutmagier
auf der Lohnliste und auch an einflussreichen Stellen auf der Karriereleiter
haben. Durch die strategische Allianz mit Universal Omnitech (UniOmni)
hat man darüber hinaus Zugriff auf absolute Top-Bioware. Zwar
ist der AA-Konzern UniOmni keine echte Tochterfirma von Aztechnology,
kann aber auf dessen Ressourcen zurückgreifen. Über den
Nanotech-Spezialisten Genetique spielt Aztech außerdem eine
immer wichtigere Rolle auf dem heiß umkämpften Nanotech-Markt.
Firmengeschichte: 2007 kaufte eine Gruppe Drogenkartelle
eine bis dahin unbedeutende Firma auf und benannte sie um in ORO.
Ein Jahr später wurden im ORO-Einflussgebiet große Mengen
wertvollen Metalls gefunden, durch dessen Profit der Konzern wuchs
und Einfluss erlangte. Speziell in Regierungskreisen von mittel-
und südamerikanischen Ländern flossen die Gewinne. 2011,
nach der VITAS Katastrophe, die ORO für massive PR für
sich genutzt hatte, installierte der Konzern in Mexico das erste
matrixbasierte Wahlsystem. Damit kontrollierte der Konzern von 2015
an wer in Mexico am politischen Hebel saß. Als dann Francisco
Pavón von der Azatlán-Partei von ORO ausgewählt
wurde, war seine erste Amtshandlung sein Land in Aztlan umzubenennen.
Darauf folgend zog ORO mit seinem Hauptsitz nach Aztlan um und nannte
sich von da an Aztechnology Corporation - Aztechnology war geboren
und half Aztlan noch weiter, sich nach Norden und Süden auszubreiten.
Die 2040er Jahre brachten Konflikte mit den anderen Megakorps, als
Aztlan, vereinnahmend wie es ist, den gesamten Besitz der anderen
Konzerne verstaatlichen wollte. Doch auch hier ging Aztech als Sieger
hervor, denn seitdem müssen Niederlassungen anderer Konzerne
in Aztlan von Aztlan-Bürgern geführt werden. Und so gedeiht
Aztechnology weiter und weiter mit einem eigenen Staat und dem Großteil
der Verbraucher im Rücken. Durch die strategische Allianz mit
Universal Omnitech (UniOmni) hat man darüber hinaus Zugriff
auf absolute Top-Bioware. Shiawase bleibt
zwar Weltmarktführer auf diesem Gebiet, allerdings ist der
kleine aber feine AA-Konzern UniOmni dem Rest der Welt in neuentwicklungen
und Forschungsergebnissen um Jahre voraus und kann sich bei der
Vermarktung auf Aztechnology verlassen.
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Cross
Applied Technologies
Welthauptquartier: Montreal, Republik Québec
Präsident: Dr. Lucien Cross
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Hauptaktionäre: Dr. Lucien Cross (51%), Leonard Aurelius
(27%), Jean-Marie Cross (9%), Jezebel Surrateau (3%)
Bedeutende Tochtergesellschaften: Cross Matrix Technologies,
Cross Headware, Cross Biomedical, Cross Entertainment and Multimedia,
Artemis Industries, Beaux Retail Consortium, Bioleve, Fleche Armaments,
Xerxes Positive Research
Sicherheit:
Kurzinfo: Neben der Matrix-Technologie ist Cross auch gut
im Cyberware-Geschäft vertreten. Hier konzentriert man sich
auf den Bereich der Headware, aber in zunehmendem Maße bringt
man auch andere Cyberware auf den Markt. Effektiv gesehen hat Cross
ganz Quebec unter seiner Fuchtel, der Konzern ist überall im
Land allgegenwärtig und bestimmt das tägliche Leben ebenso
wie die Einkaufsgewohnheiten der Bürger. Er ist einfach DER
Kon in Quebec
Firmengeschichte: Cross Applied Technologies (CAT) wird 2034
von Lucien Cross gegründet, der seinen Lebensunterhalt vorher
als Industriespion finanzierte. Diese Tätigkeit hat ihm wohl
zur richtigen Spürnase verholfen, so dass der Konzern sehr
schnell wuchs - auch wenn die Gerüchte nicht verstummen, dass
Cross vom Drachen Dunkelzahn persönlich etwas Starthilfe bekam.
Cross' Kurs lief unproblematisch bis zum Jahr 2053, als der Konzern
groß genug war um Extraterritorialität zu verlangen.
Die anderen Megacons wurden aufmerksam auf Cross' Machenschaften
und besonders Ares war, wegen einiger Unstimmigkeiten,
ungehalten über die Herausforderung dieses Konzerns. So stieg
die Zahl der Attentate gegen Lucien Cross und der Kleinkrieg zwischen
Ares und CAT begann. Obwohl Ares
zunächst der klare Herr im Ring war drehte sich der Wind, als
Leonard Aurelius nach seinem internen Kampf mit Damien Knight 2059
bei Ares ausstieg und mit Insiderinformationen
und einer prallen Geldbörse im Gepäck zu CAT überlief.
Zufälligerweise direkt im nächsten Jahr wurde der Konzern
Exterritorialität zugesprochen, die er bis heute hat.
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Draco
Foundation
Welthauptquartier:
Präsident:
Betriebsform:
Hauptaktionäre:
Bedeutende Tochtergesellschaften:
Sicherheit:
Kurzinfo:
Firmengeschichte:
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Fuchi Industrial Electronics
ehemaliges Welthauptquartier: Tokyo, Japan
CEO:
ehemaliger Vorstandsvorsitzender: Richard Villiers
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Großanteilseigner: Fuchi war im Besitz von drei Familien,
den Yamana und Nakatomi aus Japan und den Villiers aus New York.
Bedeutende Tochtergesellschaften:
Sicherheit: Fuchi besaß eine sehr zahlreiche, gute
Sicherheitstruppe. Ihre Matrixsicherheit ist legendär.
Kurzinfo: Fuchi Industrial Electronics wurde hauptsächlich
bekannt als Computer / Elektronik / Software Konzern. Daher vergißt
man, daß seine Wurzeln beim Hitachikonzern lagen, und Fuchi
auch ein großer Maschinenhersteller war und seine Arme überall
hin ausstreckte. Fuchi war der führende Konzern in Cyber- und
Matrixtechnologie. Durch den Konzernkrieg 2059 ging der Konzern
allerdings zu Grunde. Heute ist Novatech
wohl der rechtmäßige Fuchi-Erbe.
Firmengeschichte: Die relativ kurze Geschichte von Fuchi
Industrial Electronics an die Spitze der Computerbranche und zurück
in die Bedeutungslosigkeit ist eng verknüpft mit der Geschichte
Richard Villiers. In den frühen 2030er Jahren war Richard Villiers
zwar schon ein erfolgreicher Geschäftsmann, aber noch weit
davon entfernt in die Liga der richtig großen einzutauchen.
In jener Zeit war Villiers auch einer der großen Aktionäre
von Matrix Systems, der Firma, die 2034 den Jackpot knackte und
das erste Cyberdeck auf den Markt brachte. Durch diesen riesigen
Coup hatten die beiden eigentlich Gründer von Matrix Systems
bald genug Geld angehäuft, um Villiers' Aktien aufzukaufen,
der schon von Beginn an vorhatte die Firma komplett zu kaufen, daran
aber gehindert wurde. 6 Wochen nach der Markteinführung der
Cyberdecks sind Villiers' "Partner" dann tragisch ums
Leben gekommen und Villiers konnte gemütlich den Rest der Matrix
Technologies Aktien aufkaufen. Mit Hilfe der Technologien von Matrix
Systems erkaufte er sich nur kurze Zeit später einen führenden
Posten bei dem namhaften Elektronikkonzern Fuchi Industrial Electronics.
Die Früchte dieses Deals war ein weltweiter Erfolg von Fuchis
eigenen Cyberdecks und der Aufstieg Fuchis in die Liga der Mega-Konzerne.
Die nächsten paar Jahre passierte nichts wirklich nennenswertes,
bis zum Ende des Jahres 2059. Dunkelzahns Testament brachte so einiges
in der Konzernwelt durcheinander, und so fand sich Miles Lanier,
Villiers rechte Hand, nach Dunkelzahns spektakulärem Abtritt
wieder mit etwa 2% Besitzanteil an Renraku,
Fuchis größtem Rivalen! Dieses Ereignis läutete
fast einen offenen Konzernkrieg ein, resultierte dann aber in Fuchis
Untergang, aus dem ein Mann als strahlender Sieger heraustrat: Richard
Villiers hatte einen Großteil Fuchis zu Spottpreisen aufgekauft
und verkündete Ende 2059 die Gründung Novatechs.
Novatech beanspruchte dabei den Status des
zerschlagenen Fuchi-Konzerns und etablierte sich so in der Reihe
der Megakonzerne.
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Mitsuhama
Computer Technologies (MCT)
Welthauptquartier: Kyoto, Japan
Präsident/CEO: Toshiro Mitsuhama
Vorstandsvorsitzender: Samba Oi
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Großanteilseigner: Eiji Yakamura (20%), Samba Oi (13%),
Yuriyasu Shin (11%), Oguramaro Saigusa (10%), Akae Uehara (10%)
Bedeutende Tochtergesellschaften: Mitsuhama Computers, Mitsuhama
Magical Services, Mitsuhama Media, Mitsuhama Music, Mitsuhama-Benguet
Mining, Black Lotus Software, Dolmen Data Systems, VOR Robotics,
Pentacle Distributing, Soonan Simsense, Zen-Marsh Chemicals, MCT
Automatronics, Astin Remote Systems
Sicherheit: Die Firma hat eine eigene sehr gute, äußerst
loyale Sicherheitstruppe. MCT ist der Erfinder der Zero
Zone: niemand dringt bei ihnen ein und wenn doch, wird
erst geschossen, dann gefragt; alle Sicherheitsmaßnahmen sind
auf tödliche Wirkung ausgelegt (viel automatisierte Schussanlagen
und Drohnen, aber auch bis an die Zähne bewaffnete Wachen und
Critter).
Kurzinfo: Mitsuhama ist ein großer Computerkonzern.
Es ist ein offenes Geheimnis, daß er hauptsächlich als
Front für die Yakuza fungiert. Die geschäftlichen Verwicklungen
dieses Konzern sind äußerst komplex und gut abgeschirmt.
Ihre Vorgehensweise ist sehr dynamisch und aggressiv, um nicht zu
sagen brutal. Hier kommt der Robotik-Konzern Nummer EINS. Dank seiner
Tochtergesellschaft VOR Robotics sind die Jungs führend in
der herstellung von Drohnen und Robotern. Mitsuhama treibt den SOTA-Faktor
immer weiter voran, während seine Konkurrenten, massgeblich
Renraku, Novatech
und Cross, sich hauptsächlich um den jeweiligen
Gegner kümmern! Diesem Konzern wird zwar seit seiner Gründung
nachgesagt, dass er eine Marionette der Yakuza sei, aber mittlerweile
ist es wohl eher umgekehrt. Auch das Bild des Präsidenten Toshiro
Mitsuhama ist nicht alltäglich in der Konzernwelt. Mit einer
offensichtlichen Cyberhand, mehr Brainware als einem lieb ist, einem
Alter von mitte vierzig und einem Aussehen Anfang dreißig
repräsentiert er das Image seiner Firma wie eine riesige Leuchtreklame.
Firmengeschichte: Mitsuhama war lange Zeit die Nummer Drei
in der Computer-Branche hinter Fuchi und Renraku.
Aber MCT hat einen riesen Schritt gemacht, als Fuchi durch den Konzernkrieg
2059 zerfiel und Renraku durch den Archology Shutdown mehr mit sich
selbst zu tun hatte. Nun führt MCT die Branche an, solange
die Konkurrenz um Renraku und Novatech
ihre Wunden leckt.
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Novatech
Incorporated
Welthauptquartier: Boston, UCAS
Präsident: Richard Villiers
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Hauptaktionäre: Richard Villiers (65%), Trans Latvia
Enterprises (24%), Samantha Villiers (7%), Miles Lanier (3%), Darren
Villiers (1%)
Bedeutende Tochtergesellschaften: Cavalier Arms, Aurora Design,
FTL Matrixware, JRJ International, Walker Aerodesign, Minuteman
Security, PULSEware, Simplex Software, Wolfware
Sicherheit: vor allem passive Sicherheit (Schlösser,
Sensoren, Gasfallen, etc.) kombiniert mit gut trainierter Sicherheit
(meistens auf Betäubung der Gegner aus) und Sicherheitsriggern
Kurzinfo: Der Konzern kämpft an allen Fronten ums Überleben.
Als Fuchi-Konzern stand man der Spitze der
Cybertech- und Matrix-Liga. Zwar konnten viele Wissenschaftler nach
dem Fuchi-Untergang für Novatech gewonnen
werden, doch zur Zeit fehlen einfach die Forschungseinrichtungen
und vor allem das Geld um in der absoluten Spitze mitzuspielen.
Novatech hat einen großen Teil seiner Nuyen in die Produktion
von Matrixware und Cyberdecks gesteckt, um mittelfristig Gewinne
zu erzielen, die dann wieder gezielt in die Forschung fließen.
Man darf gespannt sein, ob die Strategie fruchtet.
Firmengeschichte: Der noch sehr junge Konzern Novatech Incorporated
entstand aus den Trümmern des Fuchi-Konzerns, seinerzeit der
führende Computer- und Matrix-Konzern. Dunkelzahns Testament
brachte so einiges in der Konzernwelt durcheinander. Nach seinem
spektakulären Abtritt kam es zu einem offenen Konzernkrieg,
der zum Untergang von Fuchi Industrial Electronics
führte. Aber ein Mann trat als strahlender Sieger aus dem Konzernkrieg
hervor: Richard Villiers hatte einen Großteil Fuchis zu Spottpreisen
aufgekauft und verkündete Ende 2059 die Gründung Novatechs.
Novatech beanspruchte dabei den Status des
zerschlagenen Fuchi-Konzerns und etablierte sich so in der Reihe
der Megakonzerne.
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Renraku
Computer Systems
Welthauptquartier: Chiba, Japan
Präsident: Inazo Aneki, derzeit vertreten durch Haruhiko
Nakoda
Vorstandsvorsitzender: Yukiako Watanabe
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Hauptaktionäre: Niemand mit mehr als 10% Anteilen
Bedeutende Tochtergesellschaften: Iris Firmware, HyperSense,
Adams-Westlake Mediaworks, Champion Financial Group, Najima Securities,
Underwater Living, Wakatta Software, Genecraft, Harland & Wolff
Nautical Designs, Blohm & Voss, Gaz-Niki, Tetradyne Matrix Systems,
Securitech International
Sicherheit: Renraku unterhält eine der weltbesten Sondereinsatzkommandes:
die Red Samurai. Ausgerüstet mit SOTA, unterstützt von
den weltbesten Magiern ist diese Truppe der Albtraum der Schatten.
Kurzinfo: Nach dem Absturz des Konzerns durch die Vorkommnisse
in der Arcology Seattle sind vielfältige interne und externe
Probleme aufgetreten. Nur der Bereich Cyberware hat die Krise annähernd
unbeschadet überstanden. Forschung und Produktion des angeschlagenen
Konzerns konzentrieren sich zur Zeit auf Matrix- und Headware. Die
Renraku-Tochtergesellschaft Iris Firmware ist auf Mikroelektronik
spezialisiert. Renraku schreibt, ähnlich wie die anderen Japanacorps,
die japanische Tradition groß und investiert viele Ressourcen
in die Beeinflussung seiner Angestellten, wie man an der Arkologie,
als sie noch in Renrakus Hand war, sehen konnte. Wie ganz Japan
ist auch Renraku nicht offen für Metamenschen. Diese haben
kaum eine Chance, die Karriereleiter nach oben zu kommen und müssen
täglich mit Rassismus, der durch den Konzern sogar unterstützt
wird, rechnen.
Firmengeschichte: Renraku Computer Systems betrat die Bühne
nach dem Crash von 2029, als Inazo Aneki die Reste von einer Firma
Namens Keruba International zusammenkaufte, den Hauptsitz nach Chiba
verlegte, den Namen änderte und sich selbst als Geschäftsführer
und Präsident einsetzte. Nach dem Crash hat sich der Konzern
am Wiederaufbau des globalen Informationsnetzes reich gemacht. Seitdem
war Renraku eine glückliche Familie, bis Dunkelzahns Tod 2058
so einiges auf dem Konzernmarkt durcheinander warf. Miles Lanier,
damals Fuchi Sicherheitsmann, fand sich wieder als einer der Hauptaktionäre
von Renraku, verließ Fuchi und verhalf Renraku zu einigen
Erfolgen gegen seinen Ex-Arbeitgeber. Doch Lanier war eigentlich
ein Spion von Fuchis Richard Villiers. Dieser ließ seinen
Konzern zusammenbrechen, gründete Novatech
Incorporated und hatte mit Lanier auch noch einen ehemaligen
Renraku-Internen an seiner Seite.
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Saeder-Krupp
Welthauptquartier: Essen, ADL
Präsident/CEO/Vorstandsvorsitzender: Lofwyr
Betriebsform: Privatgesellschaft
Großanteilseigner: Lofwyr (100%)
Bedeutende Tochtergesellschaften: MET 2000, BMW, Lunar Mining,
Commerzbank, Krupp-Robotics, Spellweavers Consortium, Angelic Entertainment,
Ruhr Nuclear, Vulcan Systems, Volvox Industrial Chemicals, Awakened
World Research, Spellweavers Consortium
Sicherheit: Mit der MET 2000 steht dem Konzern die weltweite
Söldnertruppe Nummer 1 zur Verfügung. Allerdings gehen
die nicht eben subtil vor, sondern sind eher rustikaler Natur.
Kurzinfo: Wo 100% Drache draufsteht, ist auch 100% Drache
drin. So kann man es am besten abkürzen. Es gibt kein Geschäft
in seinem Konzern (grösster Konzern der Welt übrigens),
welches der informationssüchtige Drache nicht direkt oder indirekt
selbst kontrolliert. Saeder-Krupp ist vor allem auf Schwerindustrie
spezialisiert und ist hier einsamer Marktführer. Auch im Bereich
Computer und Chemie spielt SK in der Top-Klasse und hat harte Anwärterschaft
auf den Thron angemeldet.
Firmengeschichte: Saeder-Krupp wurde 2010 geboren, als ein
Mann namens Michael Beloit BMW zum größten europäischen
Konzern machte und Saeder Munitions und Krupp Manufacturing mit
an Bord holte. Etwa 20 Jahre später starb Beloit und seine
Frau übernahm das Steuer 5 Jahre lang, bis Lofwyr auf den Plan
trat mit 63% der Saeder-Krupp Aktien und sich selber zum Präsident
wählte. Der Zauberwurm startete sofort eine große Expansionskampagne,
um sein Ziel, ein vereintes, dadurch leicht manipulierbares Europa,
zu erreichen. Wenn man Europa jetzt anschaut ist es zwar nicht vereint,
doch bei genauerem Betrachten ist erkennbar, wem viele Staatschefs
und andere hohe Tiere ihre Position verdanken. Mittlerweile gehören
dem Drachen annähernd 100% der Saeder-Krupp-Aktien. Lofwyrs
Einfluss reicht bis in den Prinzenrat von Tir Tairngire. Der Einfluss
des Konzerns reicht sogar bis über die Erde hinaus, denn Saeder-Krupp
ist der erste Konzern, der funktionierende Abbauanlagen auf dem
Mond in Betrieb genommen hat.
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Shiawase
Corporation
Welthauptquartier: Osaka, Japan
Präsident/CEO: Tadashi Shiawase
Vorstandsvorsitzender: Sadato Shiawase
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Großanteilseigner: Sadato Shiawase (13%), Tadashi Shiawase
(11%), Soko Shiawase (10%), Ryoi Shiawase (10%), Korin Yamana (8%),
Reiko Shiawase-Shimada (unter 3%)
Bedeutende Tochtergesellschaften: Shiawase Atomics, Shiawase
Envirotech, Shiawase Biotech, Shiawase Health and Welfare, Shiawase
Armaments, Desert Storm Security, Hephaestus Technologies, Vector
Matrix Services, Shiawase Atomics, Shiawase Nanotech, Arbirotech,
Imperial Tech Services
Sicherheit: Shiawase unterhält nur eine kleine Sicherheitstruppe,
und verläßt sich in erster Linie auf die Loyalität
seiner Mitarbeiter, auf die sie sich meist auch verlassen können.
Shiawase ist halt eine einzige, große Familie die zusammenhält.
Kurzinfo: Alleine durch die Liste der Hauptaktionäre
ist vieles über Shiawase gesagt. Ja, es ist ein sehr traditioneller
Japan-Konzern und ja, es ist ein Familienunternehmen. Die einzelnen
Betriebe des sehr großen, weit verzweigten Konzerns lassen
sich einzig durch den Begriff High Tech zusammen fassen. Durch sehr
gute, häufige Schulungen und Trainings wird eine enge Bindung
der Mitarbeiter erreicht. Gute soziale Absicherung und Fairness
sorgen für absolut loyale Mitarbeiter. Shiawase will den Konzern
als Familie darstellen, neben der man keine sozialen Kontakte braucht.
Die Kinder lernen die Welt außerhalb des Konzerns oft gar
nicht kennen, Ehen eines Mitarbeiters mit einem Außenstehenden
sind nicht erwünscht und man wird von Grund auf zum guten Japaner
und noch besseren Shiawase-Mitarbeiter erzogen. Auch bei Shiawase
ist es für Metamenschen kaum möglich, in höhere Ränge
aufzusteigen.
Shiawase ist der Dienstleistungskonzern der 10 Mega-Kons. Auch im
Bereich Biotech ist der Konzern Weltmarktführer, weshalb Shiawase
Biotech als fundament des Megakonzerns angesehen wird. Doch das
allmächtige MIFD (Market Information & Forecasting Department)
ist wohl eher der zentralen Stützpfeiler von Shiawase. Das
MIFD sammelt Daten (auch öfters durch fragwürdige Aktionen)
und wertet sie mit einer an Genialität grenzenden Treffsicherheit
aus. Und dies ist in einer Welt, in der Informationen dasselbe wie
Nuyen sind, gleichbedeutend mit purer und unverfälschter Macht!!
Firmengeschichte: Shiawase Corporation ist nicht einfach
"noch ein Megakon", sondern es war damals der erste richtige
Megakon! 2000 und 2001 gab es zwei Urteile, die die Konzerngeschichte
maßgeblich verändern würden. 2000 wurde Shiawase
erlaubt, sich ein eigenes Kernkraftwerk zu bauen und 2001 wurde
ihm als erstem Konzern Extraterritorialität zugesprochen. Die
Zeit, als die anderen Konzerne noch versuchten, es Shiawase gleich
zu machen, war eine goldene Zeit für Shiawase. Der Konzern
nutzte seinen Vorteil um Unmengen an Geld zu scheffeln und sich
auszubreiten, bis wieder Ordnung in die Konzernwelt einzog. Folgend
ist nicht viel passiert, Shiawase hat nicht mehr und nicht weniger
Schaden durch den Crash von '29 gehabt als die anderen Konzerne
und die Familie konnte sich ein großes Stück von Fuchi
einstecken, als es mit dem Konzern zuende ging. In dieser ganzen
Zeit hat sich natürlich nicht nur der Konzern nach außen
verändert, war mal mächtiger, mal schwächer, sondern
auch die Situation der Arbeiter hat sich, wie so oft, zum "lebe
für den Konzern" entwickelt.
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Wuxing
Incorporated
Welthauptquartier: Hong Kong
Präsident: Wu-Lung Wei
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Hauptaktionäre: Wu-Lung Wei (24%), Fu Peng (12%), Sharon
Chiang-Wu (11%), James Harper-Smythe (8%), Malaysian Independent
Bank (8%)
Bedeutende Tochtergesellschaften: Wuxing Financial Services,
Prosperity Development Corporation, Wuxing Worlwide Shipping, MP
Exports, Jam-Bo Games, Lotus Multimedia, Saito Studios
Sicherheit: Die physische Sicherheit der Konzernanlagen kann
gerade noch durchschnittlich genannt werden, denn in Sicherheitsangelegenheiten
verlässt man sich bei Wuxing vor allem auf die Bereiche Matrix
und Magie.
Kurzinfo: Wuxing ist einer der jüngsten der Großen
Zehn, aber sicher nicht weniger erfolgreich in dem, was er tut als
die anderen. Anders als die Konkurrenz konzentriert Wuxing sich
jedoch nicht auf Felder, in denen schon andere Konzerne um die Krone
kämpfen, wie Cybertechnologie, Computersysteme und Schwerindustrie,
sondern stattdessen sind Finanzen, Versicherungen und Logistik Wuxings
Spezialgebiete. Wie eine riesige Bank vergibt Wuxing, oder besser
gesagt mehrere seiner Tochterfirmen, Kredite an alle Arten von Kunden,
vom großen Konzern bis hin zur Familie, die ihr erstes Haus
bauen möchte. Die vielen Versicherungs-Firmen unter Wuxings
Kontrolle bieten alle möglichen Arten von Versicherungen, beherrschen
zum großen Teil den asiatischen Markt und planen sich in Zukunft
auch den Rest der Welt zu erschließen.
Der vielleicht größte von Wuxings Industriezweigen ist
jedoch die Logistik, also Waren von Punkt A zu Punkt B zu schaffen.
Die Reedereien, Paketdienste und Frachtflüge des Konzerns und
seiner Tochterfirmen reichen über den gesamten Globus, ob nun
Bananen, Möbel oder die neueste Platte eines Trid-Sternchens,
ob legale oder illegale Güter. Besonders letztere Güter
werden nicht zuletzt durch die Extraterritorialität Wuxings
meist sicher zum Empfänger gebracht, was natürlich eine
sehr ertragreiche Geldquelle sein kann.
Außerdem engagiert sich Wuxing sehr stark im Bereich der Magieforschung.
Wie Wu-Lung Wei schon mehrfach betonte: "Technologie ist
gut, und wir verdanken ihr sehr viel. Doch wer die magischen Kräfte
kontrolliert, die uns überall umgeben, der kontrolliert die
Welt!"
Ein weiterer Machtfaktor des Konzerns ist die Pacific Prosperity
Group. Diese ist ein Zusammenschluss einiger Konzerne, ob kleiner
oder größer, unter der Schirmherrschaft und ins Leben
gerufen von Wuxing. Einige der prominentesten Mitglieder dieses
Bündnisses sind Gaea-Tronics, Federated Boeing, Yamatetsu
und natürlich Wuxing selbst. Mit zwei AAA-Kons im Rücken
stellt die PPG einen großen Pool an Ressourcen dar, durch
den Wuxing, zwar nicht alleine, in großem Maße profitiert.
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Yamatetsu
Welthauptquartier: Wladiwostok, Russland
Präsident/CEO: Saru Iwano
Vorstandsvorsitzender: Yuri Shibanokuji
Betriebsform: Aktiengesellschaft
Großanteilseigner: Butterblume (27%), Yuri Shibanokuji
(19%), Saru Iwano (11%), Hideo Yoshida (5%), Newton Chin (5%), Ramon
Dizon (3%)
Bedeutende Tochtergesellschaften: Crashcart Medical Services
Corporation, Pensodyne, Tsuruga International, Xiao Technologies,
Yamatetsu Space Technologies, Yamatetsu Naval Technologies
Kurzinfo: Dieser Konzern ist erst letztens in einem überraschenden
Manöver nach Wladiwostok umgezogen. Der freie Geist Butterblume
hat dabei mit dem neuen Vorstandsvorsitzendem Yuri Shibanokuji an
einem Strang gezogen. Überhaupt hat Shibanokuji eine Menge
frischen Wind in das Yamatetsu Unternehmen gebracht. Dies mag daran
liegen, das er der erste orkische Vorstandsvorsitzende in einem
ehemals rassistischen Japan-Kon ist!
Yamatetsu ist dank seiner Tochter Crashcart Medical Services Corporation
absolut führend im Bereich der Cybertechnologie. Crashcart
bietet die besten Implantate, obwohl man sich nicht spezialisiert
hat, sondern alles anbietet. Auch auf dem Gebiet der Nanotechnologie
ist Yamatetsu führend, auch wenn es hier einige Rückschläge
durch unausgereifte und dadurch unzuverlässige Technologien
gab. Außerdem engagiert sich der Konzern seit Neustem stark
in der Raumfahrt, was durch die kürzliche Aneignung des russischen
Raumfahrtzentrums Baikonur noch verstärkt wird. Auch hier will
man die Nummer Eins werden, was zwangsläufig Saeder-Krupp
uns Ares Macrotechnology auf den Plan ruft.
Firmengeschichte: Yamatetsus Geschichte ist geprägt
von fast schon witzigen Geschehnissen. Viele davon haben mit der
mysteriösen Butterblume und Yamatetsus Willen, der größte
Japan-Kon zu werden, zu tun. Doch wir wollen nichts überstürzen
und von Anfang bis Ende erzählen, nicht andersherum.
2032 wurde Yamatetsu von Tadamako Shibanokuji gegründet und
war damals als ein Konsortium von japanischen und Philipino-Konzernen
gedacht. Dieser Zusammenschluss war jedoch bald schon mächtig
genug und nach einem kleineren Konzernkrieg wurde Yamatetsu dann
2042 offiziell zum exteritorialen Konzern. Kurz danach übernahm
jedoch Hideo Yoshida das Steuer, dessen Kurs eher zu einem Yamatetsu
als echtem Japan-Kon hin gingen als zu einem weiterhin nicht so
radikal eingestellten Konzern. Während Yoshidas Übernahmefeldzug
wurden jedoch auch 11% der Yamatetsu-Aktien von einer unbekannten
Quelle aufgekauft.
Alle erwarteten nun einige Execs der anderen Japan-Kons, die händereibend
vor der Tür stehen, doch die Realität sah aus wie ein
18-jähriges japanisches Mädchen, das sich Butterblume
nannte und sich einen Platz im Vorstand sicherte. Das Mädchen
spielte zunächst nur den stillen Beobachter, bis 2050 dann
mit der Rückkehr Shibanokujis als Vorstandvorsitzender ein
aufregendes Jahr begann. Shibanokuji lenkte Yamatetsus Kurs wieder
auf andere Bahnen und ermöglichte unter anderem Metamenschen
mehr Möglichkeiten im Konzern aufzusteigen, was Japan und seinen
anderen Konzernen gar nicht so richtig gefallen wollte.
Später im Jahr 2050 zeigte Butterblume dann ihre wahre Natur.
Sie ist ein freier Geist, was besonders die Japan-Kons natürlich
bis ins Mark erschaudern ließ. Ein Geist in einer höheren
Position eines Konzerns? Unvorstellbar, bis zu diesem Zeitpunkt.
Von da an arbeitete Butterblume offen für die weitere Integration
von Metamenschen in den Konzern, bis in den späten 2050ern
die Anti-Metamenschen-Riege erneut Überhand nahm und wieder
in die Gegenrichtung arbeitete, nämlich für ein Yamatetsu
als Japan-Kon. 2059 starb dann Tadamako Shibanokuji und sein Besitz,
damit auch seine Anteile, gingen an Yuri Shibanokuji, seinen Sohn,
der früher sehr schnell von der Bildfläche verschwunden
war, weil er ein Ork ist. Mit der Unterstützung von Butterblume
und ein paar anderen Aktionären schaffte Yuri es dann, als
Ork der Vorstandsvorsitzende eines Konzerns in Japan zu werden.
Die Sensation war perfekt. Nach einem Anschlag auf Yuris Leben,
nach dem man dachte, er würde sich nun doch zurückziehen,
hat er dann mit Butterblumes Hilfe den Beschluss durchgebracht den
Hauptsitz Yamatetsus aus Japan heraus nach Wladiwostok zu verlegen.
Zusätzlich trat Yamatetsu der von Wuxing
gegründeten Pacific Prosperity Group bei. Zur Zeit hat Yamatetsu
zwar viele Feinde in Japan, doch der Beitritt in die PPG hat ihm
auch viele Verbündete gebracht.
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