Die Wahlen 2057 - Dunkelzahns Griff zur Macht

Eines der einschneidensden Ereignisse im Shadowrun-Universum ist die sagenumwobene Präsidentschaftswahl 2057. Nachdem der bisherigen Regierung der United Canadian and American States (UCAS) nachgewiesen werden konnte, dass die Wahl, die sie ins Weiße Haus gebracht hat, gefälscht war, kam es zu Neuwahlen. Auf Grund des kurzen Zeitraums bis zu den Neuwahlen wurde auf teure und aufwendige Vorwahlen verzichtet. Zum ersten Mal in der Geschichte des nordamerikanischen Kontinents sollte nicht das Geld entscheiden, wer den Wettlauf ins Weiße Haus gewinnt, sondern allein die Themen, die die Präsidentschaftskandidaten besetzen. Ein hervorragender Hintergrund für Shadowruns.
Da ich mit meiner Gruppe gerade die Super Tuesday-Kampagne spiele, bietet es sich, die Hintergründe der Wahl 2057 hier kurz darzustellen. Vielleicht bekommt ja der eine oder andere Lust auch Abenteuer in dieser Phase der Sechsten Welt spielen zu lassen.

 
Die Hauptthemen des Wahlkampfes
Wiedervereinigung mit dem California Free State (CFS):
Eine Wiedervereinigung der UCAS mit dem CFS liegt vielen Wählern stark am Herzen. Die UCAS hätten endlich einen leistungsfähigen Zugang zum Pazifik, denn die Enklave Seattle kann die Bedürfnisse einer wiedererstarkten UCAS nicht decken. Außerdem kann Washington so auch effektiveren Druck auf die NAN-Staaten ausüben, wenn sich der Ring um diese Staaten enger schnürt.

Bug City Chicago:
Wie werden die Präsidentschaftskandidaten die Patt-Situation zwischen dem UCAS-Militär und den Insektengeistern in Chicago lösen? Dies ist eines der entscheidenden Fragen der anstehenden Präsidentschaftswahlen, denn alle Erfolge und Misserfolge in Chicago werden direkt auf das Oval Office zurückfallen. Viele Wähler haben Verwandte oder Bekannte in der Containment Zone (CZ) von Chicago, außerdem ist Bug City ein Mahnmal für die unkontrollierte Nutzung von Magie.

Außenpolitik:
Wie werden wir in Zukunft mit den NAN-Staaten und den CAS umgehen? Seit dem großen Geistertanz wurden die UCAS von den neuen Staaten Nordamerikas herumgestoßen und gedemütigt. Man denke nur eine die dreiste Loslösung Californiens. Die lange Zeit der Isolation der UCAS muss vorbei sein, so denken zumindest die Wähler.

Verhältnis zur CAS:
Wird es einen neuen Nordamerikanischen Bürgerkrieg geben? Seit der Gründung der CAS schwehlen Gerüchte über einen neuen Krieg zwischen Nord- und Südstaaten. Gerade in den letzten Jahren hat es viele "Falken" in der UCAS-Regierung gegeben, die die militärische Annexion der "Rebellen-Staaten" im Süden fordern.

Rechte der Erwachten:
Schon seit Jahren kämpfen metamenschliche Policlubs um die Gleichstellung bestimmter oder aller metamenschlicher Rassen. Aber der Anteil an Metamenschen in den UCAS-Regierungen der letzten Jahrzehnte geht gegen Null, entsprechend unterrepräsentiert ist die Metamenschheit in allen politischen Gremien. Wie die Bürgerrechtsbewegung in den 1960ern, in denen gleiche Rechte für Farbige erkämpft wurden, oder die der 2000er, wo gleiche Rechte für Homosexuelle erkämpft wurden, sind auch die 2050er Kampfplatz für Bürgerrechte, die "Awakened Rights". Hier stehen sich Gruppen gegenüber, die auch Sasquatches, Freien Geistern und Ghoulen die Bürgerrechte geben wollen, und Gruppen, die mit Verweis auf die schrecklichen Geschehnisse in Chicago und der dortigen Ghoul-Community die Bügerrechte allen Meta-Menschen verweigern. Doch wo stehen die Präsidentschaftskandidaten? Soll die Metamenschheit integriert oder seperiert werden?

Die Wirtschaft:
Wie immer ist die Wirtschaftspolitik ein Hauptthema der Wahlkampagnen. Die UCAS-Wirtschaft steckt seit Jahren im Tief. Die Bemühungen der Adams- und Steel-Administration haben die Inflation, die Arbeitslosigkeit und den schleichenden Niedergang der Wirtschaft nicht aufhalten können. Die Masse der Wähler sieht nach wie vor einen direkten Zusammenhang zwischen ihrer persönlichen Situation und den wirtschaftlichen Bedingungen. Hinzu kommt die Beziehung der Regierung zu den Megakons, was fast schon in den Bereich der Außenpolitik fällt, da die großen Konzerne ja virtuelle Nationen sind. Die Zukunft der UCAS hängt direkt mit den Megakonzernen zusammen.

Die Kandidaten

Arthur VogelArthur Vogel und Gary Grey - Democratic "One World" Party
Der Zwerg Arthur Vogel wurde 2014 als einer der ersten Zwerge in der kanadischen Stadt Ontario gebohren. Er studierte Jura und spezialisierte sich schon früh auf ökologische Rechtsfälle. Seine Karriere baute Vogel von Beginn an konsequent auf Auseinandersetzungen mit mächtigen Konzernen auf, in denen er zum Sprecher des ökologischen Bewusstseins in den UCAS wurde.
Das Grundsatzprogramm Save the Earth von Arthur Vogel setzt hauptsächlich auf ökologische Themen. Seine One World Plattform vertritt die Meinung, dass die UCAS nur gerettet werden können, wenn seine Bürger erst die Erde heilen, und dass die (Meta-)Menschheit nur Frieden schliessen kann, wenn sie mit der Erde Frieden schließt.
Die altehrwürdige Democratic Party hat Arthur Vogel und seine One World Plattform vereinnahmt und ihm damit die nötige Plattform gegeben, um seiner juristischen Karriere eine politische folgen lassen zu können. Die Megakons beobachten Vogel mit Argusaugen, schließlich bezeichnet er die Konzerne als Wurzel allen Übels und brachte ihnen in den Gerichtssälen dieser Welt empfindliche Niederlagen bei.
Der Adler-Schamane Gary Grey ist Arthur Vogels Kandidat für die Vizepräsidentschaft. Der Troll ist ein kraftvoller Redner mit einer tiefen Stimme, die die Zuhörer in ihren Bann zieht. Allerdings haben gemeinsame Wahlkampfauftritte von Arthur Vogel und Gary Grey viel unfreiwillige Komik, wenn ein Zwerg und ein Troll nebeneinander Wahlkampf für eine gemeinsame Sache machen. Gary Grey spielt häufig mit der Verbindung zwischen seinem Totem und dem Symbol der "alten" Vereinigten Staaten, dem Adler. Die United Canadian and American States sind wie ein Adler zugleich stolz und stark. Beide können in ungeahnte Höhen empor steigen und verwehren sich dagegen eingesperrt zu werden. Für Gary Gray ist der Adler das Ideal nach dem die UCAS streben müssen, einschließlich dem Respekt vor Mutter Erde und vor all ihren Lebewesen.


Dr. Rozilyn HernandezDr. Rozilyn Hernandez und Ramsay McMulkin - "New Century Party"
Die New Century Party ist eine lose Koalition aus ehemaligen Technokraten, die die Skandale um die gefälschten Wahlen vergessen machen wollen, und einigen postmodernen, hochgebildeten hermetischen Magiern. Die ideologische Basis der Partei steht für eineVerschmelzung von Forschung und Magie, um eine glücklichere und prosperierende Gesellschaft zu erschaffen. Die New Centuries sind "progressive Vorwärtsdenker", wie sie sich selbst nennen, die der Meinung sind, dass die alte Technocratic Party nicht weit genug gegangen ist. Ihrer Meinung nach müssen die UCAS alle technologischen und magischen Ressourcen nutzen, um die Probleme der Nation lösen zu können. Die Partei unterstützt vornehmlich kleine Wirtschaftsunternehmen, sowie Forschung und Lehre als Schlüssel für den globalen Erfolg der UCAS-Wirtschaft.
Chefin der New Century Party ist die Sozialwissenschaftlerin Dr. Rozilyn Hernandez. Die umstrittene Frau hat in den letzten 14 Jahren an der Georgetown University gelehrt. Ihre Theorien über die gesellschaftliche Entwicklung, Technomagie und wirtschaftlichen Fortschritt durch Innovationen werden immer wieder kritisiert, ebenso wie ihre angeblich sektenhaften Anhänger in der Wissenschaft. Trotz der zahlreichen Vorwürfe vertritt Dr. Hernandez standhaft die Meinung, dass die (Meta-)Menschheit eine utopische Gesellschaft schaffen kann, wenn sie sich auf den technologischen und magischen Fortschritt stützt. So verkündete sie bei der Bekanntgabe ihrer Kandidatur: "Unsere Technologie ist nicht gut genug! Unsere Magie ist nicht gut genug! Nichts von beidem ist so fortschrittlich wie es sein könnte! Wir müssen wieder die Wurzeln unserer Stärke ergreifen und die Welt in eine neue Zukunft führen. Die Zusammenarbeit von Magie und Technologie kann uns den neuen Weg zeigen, den unsere Nation gehen muss. Auf diesem Weg können wir die Versprechungen des 21. Jahrhunderts einlösen!"
Dr. Hernandez ist nicht nur eine hervorragende Wissenschaftlerin, sondern auch eine hohe Initiatin eines hermetischen magischen Ordens, den Illuminates of the New Dawn. Die Illuminaten sehen das Erwachen als ein erstes Zeichen für eine neue Zivilisationsstufe der Menschheit. Sie glauben, dass die Kräfte der Wissenschaft und der Magie miteinander verbunden werden müssen, um dies zu erreichen. Viele Mitglieder der Illuminaten sind auch Mitglieder der New Century Party. Daher gibt es immer wieder Verschwörungstheorien, dass die New Century Party von einem konsprativen Magiezirkel nach Illuminaten-Manier manipuliert wird.
Die New Centurists sehen allein im Fortschritt die Zukunft, dem sich alles unterordnen muss. Dem Umweltschutz wird allerdings auch ein hoher Stellenwert zugeschrieben, da er die Grundlage für Nachhaltigkeit ist. Vor diesem Hintergründ müssen einige Individuen allerdings auch eine Einschränkung ihrer Grundrechte in Kauf nehmen, um den technomagischen Fortschritt nicht zu behindern. Diese Einschränkungen sind aber nicht auf bestimmte metamenschliche Spezies beschränkt, sondern können alles und jeden treffen.
Der Partner von Rozilyn Hernandez ist der ehemalige Filmstar und Technokrat Ramsay McMulkin. Bereits in seinen letzten Jahren beim Film engagierte er sich in der Politik und wurde ein Führsprecher klassischer technokratischer Politik. Durch seine enorme Bühnenpräsenz und seine tragende Stimme gibt er der Kandidatur der eher spröden Hernandez den nötigen Glanz. McMulkin ist ein absoluter Kameraprofi und sieht nach wie vor sehr gut aus, obwohl er sich nie einer Schönheitsoperation unterzogen hat.


Präsident James BoothPräsident James Booth, Präsident der UCAS, und Brandon Ekimatsu - Technocratic Party
James Booth ist der ehemalige Vizepräsident der Steel Administration. Während UCAS-Präsident Steel den politischen Wirren um die gefälschten Wahlen 2056 zum Opfer fiel, gab James Booth nicht auf und versucht seine ehemals vielversprechende politische Karriere zu retten. Nun versucht er ein nicht gerade aussichtsreiches Comeback und kandidiert direkt für den Chefsessel in DC. Von den Experten wird er als chancenlos betrachtet, aber vielleicht gelingt es ihm doch einige der eher traditionell denkende Wähler hinter sich zu bringen, die sich nach Kontinuität in unruhigen Zeiten sehnen.
Booth's Hauptziel ist es sich von den politischen Skandalen der letzten Monate zu distanzieren, die Thomas Steel und ihn aus dem Oval Office drängten. Er will aufklären wie die Wahlen gefälscht wurden und vor allem von wem. Dies rehabilitiert ihn vielleicht in den Augen der Öffentlichkeit und bringt ihm seiner Meinung nach den nötigen Schub, um ihn zurück in den Chefsessel zu katapultieren.
An sonsten ist Booth der typische Kandidat der Mitte. In seiner Wahlkampfplattform "Status Quo" bietet er nichts Neues an, ganz im Gegenteil sogar. Seine ganze Kampagne fußt auf dem Versprechen diesen wirren Wahlkampf schnell zu einem Ende zu bringen und zurück zur Tagesordnung zu kommen. Er spielt dabei gekonnt den Gegenpart zu all den "Freaks", die sich um den Presidentenstuhl bewerben. Es ist nur eine Frage der Zeit bis er auf einer Wahlkampfveranstaltung offen ausspricht, was für ihn und seine Wähler offensichtlich ist, dass alle anderen Kandidaten verrückt sind.
Booth's Partner und Kandidat für die Vizepräsidentschaft ist Brandon Ekimatsu, ehemaliger Shootingstar bei Mitsuhama Computer Technologies. Ein standhafter Technokrat, aber politisch schlägt er eher moderate Töne an. Doch in der Öffentlichkeit hat er den Ruf die Megakonzerne zu unterstützen und alles für den "Fortschritt" zu tun, der den Megakonzernen bessere Rahmenbedingungen bietet.


General a.D. Franklin Yeats und Anne Penchyk - Republican Party

General a.D. Franklin Yeats verließ das UCAS-Militär in den frühen 2040ern und arbeitete seit dem als "militärischer Berater" in verschiedenen Megakonzernen. Außerdem wurde er ein sehr erfolgreicher Schriftsteller mit zahlreichen Sachbüchern über die Geschehnisse während der Gründungsjahre der UCAS, wobei er als General a.D. auf zahlreiche Hintergrundinformationen zurückgreifen konnte. Yeats kommt seinem Vorbild Collin Powell sehr nahe: intelligent, zurückhaltend, ehrenvoll und populär, weil er nicht wie ein Politiker wirkt.
Yeats ist ein Falke. Seine Wahlkampf-Plattform "Rebuild America" fordert einen Neuaufbau der zerschmetterten amerikanischen Nation, dem ehemals glitzernden Stern des Friedens und der Freiheit. Rückgrat dieses Wiederaufbaus soll ein starkes UCAS-Militär sein. Der starke Ausbau des militärischen Sektors soll Arbeitsplätze in der Verwaltung, wie auch im produzierenden Gewerbe schaffen, durch die stark erhöhte Nachfrage nach Versorgungsgütern und Waffen. Außerdem will Yeats die Wiedervereinigung mit dem California Freestate um jeden Preis, notfalls mit Gewalt. Viele Menschen glauben, dass nach einer erfolgreichen Annexion Californiens Yeats die Panzer gleich weiter rollen läßt in die Staatsgebiete der NAN-Staaten und der CAS.
Das Hauptwahlkampfthema Yeats ist allerdings Bug City Chicago. Die Stadt ist Yeats Geburtsort, und er entkam einer Internierung in der Chicago Containment Zone nur, weil er gerade als Lobbyist in D.C. verweilte als das Chaos losbrach. Seitdem kritisiert Yeats scharf die Vorgehensweise der Regierungen im Fall Bug City und fordert ein schnelles und massives Vorgehen, um das Patt zwischen der UCAS-Army und den Insektengeistern endlich aufzulösen.
Yeats Kandidatin für den Posten des Vizepresidenten ist Anne Penchyk, eine Orkin, die bereits zwei Legislaturperioden für den Staat Wisconsin im Repräsentantenhaus sitzt. Vor ihrer Abgeordnetenzeit hatte sie ihre eigene Marketing-Consulting-Firma in Milwaukee. Sie steht für das soziale Gewissen der Republikaner und fordert gleiche Rechte für Metamenschen. Ökonomischer Fortschritt ist für Anne Penchyk nur mit gesellschaftlichem Frieden möglich.


Kenneth Brackhaven, Geschäftsmann aus Seattle und Spitzenkandidat der "Archkonservative Party"
Kenneth Brackhaven ist ein bekannter Geschäftsmann aus Seattle, der Beteiligungen an vielen (Mega-)Konzernen hält. Sein Leben ist eine einzige Millionen-NuYen-Erfolgsstory - ein Mann, der alle Gelegenheiten ergriff, die ihm das Leben bot, und der daraus Geld gemacht hat. Trotz allem ist er der Prototyp des traditionellen Konservativismus: zugleich erfolgreicher Geschäftsmann, geliebter Familienvater und ein verantwortungsbewusstes Mitglied der Gemeinschaft. Seine Wahlbotschaft ist daher die Rückkehr zu den traditionellen Werten des gesunden Menschenverstandes und dem guten alten amerikanischen Pioniergeist.
Brackhaven wird allerdings immer wieder mit dem Humanis Policlub in Verbindung gebracht. Zwar versucht er sich davon zu distanzieren, aber nur mit mäßigem Erfolg, denn die Regionalleiter von Humanis bezeichenn ihn immer öfter als "ihren" Kandidaten.
Brackhaven spricht sich immer wieder wehement gegen Dunkelzahn und seine Mannschaft aus. Dabei spielt er geschickt mit der Angst der Wähler vor den ungeahnten Ausmaßen, die die Präsidentschaft eines eindeutig nicht menschlichen Kandidaten bedeuten würde. Brackhaven nutzt jede Gelegenheit, um sich über Dunkelzahns Visionen eines "Goldenen Zeitalters" lustig zu machen und ihnen eine "gehörige Dosis Realtität" zu verpassen.
Angst vor dem Unbekannten ist Brackhavens stärkste Waffe. Geschickt fragt er die Wählerschaft, was wir wirklich über die Erwachten wissen, und wo sie uns hinführen werden. "Vielleicht direkt in die Apokalypse?" Daher er sich für eine zeitlich begrenzte Apartheid aus, um die Meta-Menschheit besser erforschen zu können und Gefahren von der "normalen" Bevölkerung abzuwenden.
Schließlich betont Brackhaven auch immer wieder die "Glorreichen Zeiten", die die alten United States mal hatten, als sie noch die einzige Supermacht war. Zu diesen alten Zeiten will er zurückkehren und unter seiner Präsidentschaft nicht nur den California Free State wieder in die UCAS eingliedern, sonder auch die anderen Staaten auf dem Territorium der alten USA.


Dunkelzahn
, Talkmaster und unabhängiger Kandidat

Die Grundsatzprogramme

Arthur Vogel und die Democratic "One World" Party - "Etwas anders machen!"
Wenn man auf die heutige Welt blickt, dann sieht man, dass die Megakons alles beherrschen. Das tägliche Leben scheint nach deren Vorstellungen zu verlaufen - und sie erzählen uns, dass dies gut und richtig ist. Das ist die "Goldene Regel": Wer das Gold hat bestimmt die Spielregeln, wer versucht das System zu überwinden kauft sich nur Ärger ein.
In den letzten Jahrzehnten mussten viele Menschen Erfahrungen mit dieser "Goldenen Regel" machen. Sie kämpften und sie verloren. Nur ein Mann hat gekämpft und gewonnen, immer und immer wieder: Arthur Vogel!
Geboren 2014 in Ontario, wuchs Arthur Vogel in Toronto auf und sah aus erster Hand die schrecklichen Ergebnisse der unkontrollierten Umweltverschmutzung durch die Megakons. Als einer der ersten Zwerge musste sich Arthur Vogel in einer Welt behaupten, die ihn als anders und fremdartig bezeichnete. Doch in diesem sozialen Umfeld entwickelte er sich zu einem Menschen mit einem besonderen Einfühlungsvermögen für die Outsider und Underdogs unserer Gesellschaft. Er vergaß niemals die Lehrstunden seiner Kindheit und verbrachte sein ganzes Leben damit unseren Planeten und die einfachen Menschen gegen die Willkür der Reichen und Mächtigen zu verteidigen.
In den 2030ern besuchte Arthur Vogel verschiedene Jura-Fakultäten unseres Landes, unter anderem Yale und Princetown, und wurde zu einem Vorkämpfer des "ökologischen Gewissens". Laut Vogel ist das "ökologische Gewissen" nichts anderes als die späte Einsicht, dass die (Meta-) Menschheit nur überleben kann, wenn sie das Ökosystem unserer Erde bewahrt. In den letzten 20 Jahren kämpfte er unzählige Schlachten gegen die geballte Konzernmacht und verbuchte zahllose Siege für das Recht der Bürger auf reine Luft und sauberes Wasser. Gleichzeitig kam er aber auch zu der Überzeugung, dass seine eigenen Anstrengungen nicht genug sind um wirklich etwas zu verändern. Daher gründete er 2052 die "One World Association", eine Partnerorganisation der altehrwürdigen Democratic Party.
Wie Arthur Vogel es selbst ausdrückt glaubt die "One World Association" daran, dass "wir unsere Nation nicht retten können bevor wir nicht unseren Planeten gerettet haben. Wir können nicht Frieden untereinander schließen, solange wir nicht Frieden mit der Erde geschlossen haben. Niemand steht über dem Gesetz der Natur - weder Menschen, noch Megakons. Seit Jahrhunderten ignorieren wir das Ticken der ökologischen Uhr zum jüngsten Gericht. Dies können wir uns nicht länger leisten. Die Zeit ist reif um zu handeln!"
Zusammen mit seinem Partner, dem Troll und Adler-Schamanen Gary Grey, ist Arthur Vogel dazu bereit die Vision einer wirklichen Alternative zu unserem jetzigen Leben zu verwirklichen - ein anderes Leben, dass uns und unseren Kindern eine bessere Welt beschert. Aber er braucht Ihre Hilfe um dies zu verwirklichen. Ihre Stimme zählt - wählen sie Vogel/Grey und helfen sie uns eine UCAS aufzubauen in denen man gerne lebt.

Arthur Vogels konkreten Wahlkampfthemen:
Mit Arthur Vogel als Präsident der UCAS wird es keinen Krieg geben, nicht gegen die CAS, nicht gegen die NAN-Staaten, nicht mal gegen den California Freestate. Vielmehr wird er auf Verständigung und Versöhnung setzen. Das Gesetz der Natur ist die oberste Maxime Vogels, der sich alles unterordnen muss. Kein (Meta-)Mensch, kein Konzern steht über diesem Gesetz. Dem unbändigen Gewinnstreben der Megakonzerne soll Einheit geboten werden, kleinere Unternehmen, die sich alternativer Technologien wie "Sea-Farming", Fusions- oder Solarenergie bedienen, sollen massiv gefördert werden. Nachhaltig agierende Konzerne sollen die nötige Freiheit bekommen, um einen dauerhaften wirtschaftlichen Aufschwung in den UCAS zu erreichen.
In der Außenpolitik setzt man auf Entspannung. Besondere Beziehungen sollen zu den magienutzenden Staaten Amerikas aufgebaut werden, wie den Native American Nations (NAN) oder Amazonia, um von ihnen den Einklang vom Leben mit der Natur und der Magie zu lernen. Nur dies kann die endgültige Zerstörung der Erde verhindern.
Ein weiterer Schwerpunkt im Wahlkampf sind für Arthur Vogel die Menschen- und Bürgerrechte. Alle Metamenschen verdienen absolute Gleichberechtigung, selbst eher bizarren Lebensformen wie Ghoulen und freien Geistern gesteht er Menschen- und Bürgerrechte zu.

Dr. Rozilyn Hernandez' konkreten Wahlkampfthemen:
Die neu gegründete New Century Party mit ihrer Präsidentschaftskandidatin Dr. Rozilyn Hernandez ist schwer zu fassen. Die Partei versteht sich eher als allgemeine Sammlungsbewegung denn als Partei. Sie will die verschiedenen Bevölkerungsschichten, Interssengruppen und Konzerne der UCAS vereinen und gemeinsam in eine bessere Zukunft marschieren. So bleiben konkrete Vorhaben aus, vielmehr verliert sich die Partei in allgemeinen, innenpolitischen Forderungen nach mehr Gleichheit, Gerechtigkeit und Bildung auf der einen Seite, und mehr Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und niedrigeren Steuern auf der anderen. Wie all dies finanziert, oder konkret aussehen soll, darüber schweigt Hernandez. Auf der außenpolitischen Bühne bekennt die Partei überhaupt keine Farbe, dieses Politikfeld wird völlig ausgeblendet. Dabei wird Dr. Rozilyn Hernandez gerade auf fremden Paket gefordert werden, sollte sie die Wahl gewinnen. Es schwehlen viele zwischenstaatliche Konflikte auf dem (nord-)amerikanischen Kontinent.

 
 
20.11.2010 © www.virtualtwilight.de