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Die Wahlen 2057 - Dunkelzahns Griff zur Macht
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Eines der einschneidensden Ereignisse im Shadowrun-Universum
ist die sagenumwobene Präsidentschaftswahl 2057. Nachdem
der bisherigen Regierung der United Canadian and American States
(UCAS) nachgewiesen werden konnte, dass die Wahl, die sie ins
Weiße Haus gebracht hat, gefälscht war, kam es zu Neuwahlen.
Auf Grund des kurzen Zeitraums bis zu den Neuwahlen wurde auf
teure und aufwendige Vorwahlen verzichtet. Zum ersten Mal in der
Geschichte des nordamerikanischen Kontinents sollte nicht das
Geld entscheiden, wer den Wettlauf ins Weiße Haus gewinnt,
sondern allein die Themen, die die Präsidentschaftskandidaten
besetzen. Ein hervorragender Hintergrund für Shadowruns.
Da ich mit meiner Gruppe gerade die Super Tuesday-Kampagne
spiele, bietet es sich, die Hintergründe der Wahl 2057 hier
kurz darzustellen. Vielleicht bekommt ja der eine oder andere
Lust auch Abenteuer in dieser Phase der Sechsten Welt spielen
zu lassen.
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Die
Hauptthemen des Wahlkampfes |
Wiedervereinigung mit dem California
Free State (CFS):
Eine Wiedervereinigung der UCAS mit dem CFS liegt vielen Wählern
stark am Herzen. Die UCAS hätten endlich einen leistungsfähigen
Zugang zum Pazifik, denn die Enklave Seattle kann die Bedürfnisse
einer wiedererstarkten UCAS nicht decken. Außerdem kann Washington
so auch effektiveren Druck auf die NAN-Staaten ausüben, wenn
sich der Ring um diese Staaten enger schnürt.
Bug City Chicago:
Wie werden die Präsidentschaftskandidaten die Patt-Situation
zwischen dem UCAS-Militär und den Insektengeistern in Chicago
lösen? Dies ist eines der entscheidenden Fragen der anstehenden
Präsidentschaftswahlen, denn alle Erfolge und Misserfolge
in Chicago werden direkt auf das Oval Office zurückfallen.
Viele Wähler haben Verwandte oder Bekannte in der Containment
Zone (CZ) von Chicago, außerdem ist Bug City ein Mahnmal
für die unkontrollierte Nutzung von Magie.
Außenpolitik:
Wie werden wir in Zukunft mit den NAN-Staaten und den CAS umgehen?
Seit dem großen Geistertanz wurden die UCAS von den neuen
Staaten Nordamerikas herumgestoßen und gedemütigt.
Man denke nur eine die dreiste Loslösung Californiens. Die
lange Zeit der Isolation der UCAS muss vorbei sein, so denken
zumindest die Wähler.
Verhältnis zur CAS:
Wird es einen neuen Nordamerikanischen Bürgerkrieg geben?
Seit der Gründung der CAS schwehlen Gerüchte über
einen neuen Krieg zwischen Nord- und Südstaaten. Gerade in
den letzten Jahren hat es viele "Falken" in der UCAS-Regierung
gegeben, die die militärische Annexion der "Rebellen-Staaten"
im Süden fordern.
Rechte der Erwachten:
Schon seit Jahren kämpfen metamenschliche Policlubs um die
Gleichstellung bestimmter oder aller metamenschlicher Rassen.
Aber der Anteil an Metamenschen in den UCAS-Regierungen der letzten
Jahrzehnte geht gegen Null, entsprechend unterrepräsentiert
ist die Metamenschheit in allen politischen Gremien. Wie die Bürgerrechtsbewegung
in den 1960ern, in denen gleiche Rechte für Farbige erkämpft
wurden, oder die der 2000er, wo gleiche Rechte für Homosexuelle
erkämpft wurden, sind auch die 2050er Kampfplatz für
Bürgerrechte, die "Awakened Rights". Hier stehen
sich Gruppen gegenüber, die auch Sasquatches, Freien Geistern
und Ghoulen die Bürgerrechte geben wollen, und Gruppen, die
mit Verweis auf die schrecklichen Geschehnisse in Chicago und
der dortigen Ghoul-Community die Bügerrechte allen Meta-Menschen
verweigern. Doch wo stehen die Präsidentschaftskandidaten?
Soll die Metamenschheit integriert oder seperiert werden?
Die Wirtschaft:
Wie immer ist die Wirtschaftspolitik ein Hauptthema der Wahlkampagnen.
Die UCAS-Wirtschaft steckt seit Jahren im Tief. Die Bemühungen
der Adams- und Steel-Administration haben die Inflation, die Arbeitslosigkeit
und den schleichenden Niedergang der Wirtschaft nicht aufhalten
können. Die Masse der Wähler sieht nach wie vor einen
direkten Zusammenhang zwischen ihrer persönlichen Situation
und den wirtschaftlichen Bedingungen. Hinzu kommt die Beziehung
der Regierung zu den Megakons, was fast schon in den Bereich der
Außenpolitik fällt, da die großen Konzerne ja
virtuelle Nationen sind. Die Zukunft der UCAS hängt direkt
mit den Megakonzernen zusammen.
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Die
Kandidaten |
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Arthur
Vogel und Gary Grey - Democratic "One World" Party
Der Zwerg Arthur Vogel wurde 2014 als einer der ersten Zwerge
in der kanadischen Stadt Ontario gebohren. Er studierte Jura und
spezialisierte sich schon früh auf ökologische Rechtsfälle.
Seine Karriere baute Vogel von Beginn an konsequent auf Auseinandersetzungen
mit mächtigen Konzernen auf,
in denen er zum Sprecher des ökologischen Bewusstseins in
den UCAS wurde.
Das Grundsatzprogramm Save the Earth von Arthur Vogel setzt
hauptsächlich auf ökologische Themen. Seine One World
Plattform vertritt die Meinung, dass die UCAS nur gerettet
werden können, wenn seine Bürger erst die Erde heilen,
und dass die (Meta-)Menschheit nur Frieden schliessen kann, wenn
sie mit der Erde Frieden schließt.
Die altehrwürdige Democratic Party hat Arthur Vogel
und seine One World Plattform vereinnahmt und ihm damit
die nötige Plattform gegeben, um seiner juristischen Karriere
eine politische folgen lassen zu können. Die Megakons
beobachten Vogel mit Argusaugen, schließlich bezeichnet
er die Konzerne als Wurzel allen Übels
und brachte ihnen in den Gerichtssälen dieser Welt empfindliche
Niederlagen bei.
Der Adler-Schamane Gary Grey ist Arthur Vogels Kandidat für
die Vizepräsidentschaft. Der Troll ist ein kraftvoller Redner
mit einer tiefen Stimme, die die Zuhörer in ihren Bann zieht.
Allerdings haben gemeinsame Wahlkampfauftritte von Arthur Vogel
und Gary Grey viel unfreiwillige Komik, wenn ein Zwerg und ein
Troll nebeneinander Wahlkampf für eine gemeinsame Sache machen.
Gary Grey spielt häufig mit der Verbindung zwischen seinem
Totem und dem Symbol der "alten" Vereinigten Staaten,
dem Adler. Die United Canadian and American States sind wie ein
Adler zugleich stolz und stark. Beide können in ungeahnte
Höhen empor steigen und verwehren sich dagegen eingesperrt
zu werden. Für Gary Gray ist der Adler das Ideal nach dem
die UCAS streben müssen, einschließlich dem Respekt
vor Mutter Erde und vor all ihren Lebewesen.
Dr.
Rozilyn Hernandez und Ramsay McMulkin - "New Century Party"
Die New Century Party ist eine lose Koalition aus ehemaligen
Technokraten, die die Skandale um die gefälschten Wahlen
vergessen machen wollen, und einigen postmodernen, hochgebildeten
hermetischen Magiern. Die ideologische Basis der Partei steht
für eineVerschmelzung von Forschung und Magie, um eine glücklichere
und prosperierende Gesellschaft zu erschaffen. Die New Centuries
sind "progressive Vorwärtsdenker", wie sie sich
selbst nennen, die der Meinung sind, dass die alte Technocratic
Party nicht weit genug gegangen ist. Ihrer Meinung nach müssen
die UCAS alle technologischen und magischen Ressourcen nutzen,
um die Probleme der Nation lösen zu können. Die Partei
unterstützt vornehmlich kleine Wirtschaftsunternehmen, sowie
Forschung und Lehre als Schlüssel für den globalen Erfolg
der UCAS-Wirtschaft.
Chefin der New Century Party ist die Sozialwissenschaftlerin
Dr. Rozilyn Hernandez. Die umstrittene Frau hat in den
letzten 14 Jahren an der Georgetown University gelehrt. Ihre Theorien
über die gesellschaftliche Entwicklung, Technomagie und wirtschaftlichen
Fortschritt durch Innovationen werden immer wieder kritisiert,
ebenso wie ihre angeblich sektenhaften Anhänger in der Wissenschaft.
Trotz der zahlreichen Vorwürfe vertritt Dr. Hernandez standhaft
die Meinung, dass die (Meta-)Menschheit eine utopische Gesellschaft
schaffen kann, wenn sie sich auf den technologischen und magischen
Fortschritt stützt. So verkündete sie bei der Bekanntgabe
ihrer Kandidatur: "Unsere Technologie ist nicht gut genug!
Unsere Magie ist nicht gut genug! Nichts von beidem ist so fortschrittlich
wie es sein könnte! Wir müssen wieder die Wurzeln unserer
Stärke ergreifen und die Welt in eine neue Zukunft führen.
Die Zusammenarbeit von Magie und Technologie kann uns den neuen
Weg zeigen, den unsere Nation gehen muss. Auf diesem Weg können
wir die Versprechungen des 21. Jahrhunderts einlösen!"
Dr. Hernandez ist nicht nur eine hervorragende Wissenschaftlerin,
sondern auch eine hohe Initiatin eines hermetischen magischen
Ordens, den Illuminates of the New Dawn. Die Illuminaten
sehen das Erwachen als ein erstes Zeichen für eine neue Zivilisationsstufe
der Menschheit. Sie glauben, dass die Kräfte der Wissenschaft
und der Magie miteinander verbunden werden müssen, um dies
zu erreichen. Viele Mitglieder der Illuminaten sind auch Mitglieder
der New Century Party. Daher gibt es immer wieder Verschwörungstheorien,
dass die New Century Party von einem konsprativen Magiezirkel
nach Illuminaten-Manier manipuliert wird.
Die New Centurists sehen allein im Fortschritt die Zukunft, dem
sich alles unterordnen muss. Dem Umweltschutz wird allerdings
auch ein hoher Stellenwert zugeschrieben, da er die Grundlage
für Nachhaltigkeit ist. Vor diesem Hintergründ müssen
einige Individuen allerdings auch eine Einschränkung ihrer
Grundrechte in Kauf nehmen, um den technomagischen Fortschritt
nicht zu behindern. Diese Einschränkungen sind aber nicht
auf bestimmte metamenschliche Spezies beschränkt, sondern
können alles und jeden treffen.
Der Partner von Rozilyn Hernandez ist der ehemalige Filmstar
und Technokrat Ramsay McMulkin. Bereits in seinen letzten
Jahren beim Film engagierte er sich in der Politik und wurde ein
Führsprecher klassischer technokratischer Politik. Durch
seine enorme Bühnenpräsenz und seine tragende Stimme
gibt er der Kandidatur der eher spröden Hernandez den nötigen
Glanz. McMulkin ist ein absoluter Kameraprofi und sieht nach wie
vor sehr gut aus, obwohl er sich nie einer Schönheitsoperation
unterzogen hat.
Präsident
James Booth, Präsident der UCAS, und Brandon Ekimatsu - Technocratic
Party
James Booth ist der ehemalige Vizepräsident der Steel Administration.
Während UCAS-Präsident Steel den politischen Wirren
um die gefälschten Wahlen 2056 zum Opfer fiel, gab James
Booth nicht auf und versucht seine ehemals vielversprechende politische
Karriere zu retten. Nun versucht er ein nicht gerade aussichtsreiches
Comeback und kandidiert direkt für den Chefsessel in DC.
Von den Experten wird er als chancenlos betrachtet, aber vielleicht
gelingt es ihm doch einige der eher traditionell denkende Wähler
hinter sich zu bringen, die sich nach Kontinuität in unruhigen
Zeiten sehnen.
Booth's Hauptziel ist es sich von den politischen Skandalen der
letzten Monate zu distanzieren, die Thomas Steel und ihn aus dem
Oval Office drängten. Er will aufklären wie die Wahlen
gefälscht wurden und vor allem von wem. Dies rehabilitiert
ihn vielleicht in den Augen der Öffentlichkeit und bringt
ihm seiner Meinung nach den nötigen Schub, um ihn zurück
in den Chefsessel zu katapultieren.
An sonsten ist Booth der typische Kandidat der Mitte. In seiner
Wahlkampfplattform "Status Quo" bietet er nichts
Neues an, ganz im Gegenteil sogar. Seine ganze Kampagne fußt
auf dem Versprechen diesen wirren Wahlkampf schnell zu einem Ende
zu bringen und zurück zur Tagesordnung zu kommen. Er spielt
dabei gekonnt den Gegenpart zu all den "Freaks", die
sich um den Presidentenstuhl bewerben. Es ist nur eine Frage der
Zeit bis er auf einer Wahlkampfveranstaltung offen ausspricht,
was für ihn und seine Wähler offensichtlich ist, dass
alle anderen Kandidaten verrückt sind.
Booth's Partner und Kandidat für die Vizepräsidentschaft
ist Brandon Ekimatsu, ehemaliger Shootingstar bei Mitsuhama
Computer Technologies. Ein standhafter Technokrat, aber politisch
schlägt er eher moderate Töne an. Doch in der Öffentlichkeit
hat er den Ruf die Megakonzerne zu
unterstützen und alles für den "Fortschritt"
zu tun, der den Megakonzernen bessere
Rahmenbedingungen bietet.
General
a.D. Franklin Yeats und Anne Penchyk - Republican Party
General a.D. Franklin Yeats verließ das UCAS-Militär
in den frühen 2040ern und arbeitete seit dem als "militärischer
Berater" in verschiedenen Megakonzernen.
Außerdem wurde er ein sehr erfolgreicher Schriftsteller
mit zahlreichen Sachbüchern über die Geschehnisse während
der Gründungsjahre der UCAS, wobei er als General a.D. auf
zahlreiche Hintergrundinformationen zurückgreifen konnte.
Yeats kommt seinem Vorbild Collin Powell sehr nahe: intelligent,
zurückhaltend, ehrenvoll und populär, weil er nicht
wie ein Politiker wirkt.
Yeats ist ein Falke. Seine Wahlkampf-Plattform "Rebuild
America" fordert einen Neuaufbau der zerschmetterten
amerikanischen Nation, dem ehemals glitzernden Stern des Friedens
und der Freiheit. Rückgrat dieses Wiederaufbaus soll ein
starkes UCAS-Militär sein. Der starke Ausbau des militärischen
Sektors soll Arbeitsplätze in der Verwaltung, wie auch im
produzierenden Gewerbe schaffen, durch die stark erhöhte
Nachfrage nach Versorgungsgütern und Waffen. Außerdem
will Yeats die Wiedervereinigung mit dem California Freestate
um jeden Preis, notfalls mit Gewalt. Viele Menschen glauben, dass
nach einer erfolgreichen Annexion Californiens Yeats die Panzer
gleich weiter rollen läßt in die Staatsgebiete der
NAN-Staaten und der CAS.
Das Hauptwahlkampfthema Yeats ist allerdings Bug City Chicago.
Die Stadt ist Yeats Geburtsort, und er entkam einer Internierung
in der Chicago Containment Zone nur, weil er gerade als Lobbyist
in D.C. verweilte als das Chaos losbrach. Seitdem kritisiert Yeats
scharf die Vorgehensweise der Regierungen im Fall Bug City und
fordert ein schnelles und massives Vorgehen, um das Patt zwischen
der UCAS-Army und den Insektengeistern endlich aufzulösen.
Yeats Kandidatin für den Posten des Vizepresidenten ist Anne
Penchyk, eine Orkin, die bereits zwei Legislaturperioden für
den Staat Wisconsin im Repräsentantenhaus sitzt. Vor ihrer
Abgeordnetenzeit hatte sie ihre eigene Marketing-Consulting-Firma
in Milwaukee. Sie steht für das soziale Gewissen der Republikaner
und fordert gleiche Rechte für Metamenschen. Ökonomischer
Fortschritt ist für Anne Penchyk nur mit gesellschaftlichem
Frieden möglich.
Kenneth Brackhaven, Geschäftsmann aus Seattle und
Spitzenkandidat der "Archkonservative Party"
Kenneth Brackhaven ist ein bekannter Geschäftsmann aus Seattle,
der Beteiligungen an vielen (Mega-)Konzernen
hält. Sein Leben ist eine einzige Millionen-NuYen-Erfolgsstory
- ein Mann, der alle Gelegenheiten ergriff, die ihm das Leben
bot, und der daraus Geld gemacht hat. Trotz allem ist er der Prototyp
des traditionellen Konservativismus: zugleich erfolgreicher Geschäftsmann,
geliebter Familienvater und ein verantwortungsbewusstes Mitglied
der Gemeinschaft. Seine Wahlbotschaft ist daher die Rückkehr
zu den traditionellen Werten des gesunden Menschenverstandes und
dem guten alten amerikanischen Pioniergeist.
Brackhaven wird allerdings immer wieder mit dem Humanis Policlub
in Verbindung gebracht. Zwar versucht er sich davon zu distanzieren,
aber nur mit mäßigem Erfolg, denn die Regionalleiter
von Humanis bezeichenn ihn immer öfter als "ihren"
Kandidaten.
Brackhaven spricht sich immer wieder wehement gegen Dunkelzahn
und seine Mannschaft aus. Dabei spielt er geschickt mit der Angst
der Wähler vor den ungeahnten Ausmaßen, die die Präsidentschaft
eines eindeutig nicht menschlichen Kandidaten bedeuten würde.
Brackhaven nutzt jede Gelegenheit, um sich über Dunkelzahns
Visionen eines "Goldenen Zeitalters" lustig zu machen
und ihnen eine "gehörige Dosis Realtität"
zu verpassen.
Angst vor dem Unbekannten ist Brackhavens stärkste Waffe.
Geschickt fragt er die Wählerschaft, was wir wirklich über
die Erwachten wissen, und wo sie uns hinführen werden. "Vielleicht
direkt in die Apokalypse?" Daher er sich für eine
zeitlich begrenzte Apartheid aus, um die Meta-Menschheit besser
erforschen zu können und Gefahren von der "normalen"
Bevölkerung abzuwenden.
Schließlich betont Brackhaven auch immer wieder die "Glorreichen
Zeiten", die die alten United States mal hatten, als sie
noch die einzige Supermacht war. Zu diesen alten Zeiten will er
zurückkehren und unter seiner Präsidentschaft nicht
nur den California Free State wieder in die UCAS eingliedern,
sonder auch die anderen Staaten auf dem Territorium der alten
USA.
Dunkelzahn, Talkmaster und unabhängiger Kandidat
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Die
Grundsatzprogramme |
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Arthur Vogel und die Democratic "One World" Party
- "Etwas anders machen!"
Wenn man auf die heutige Welt blickt, dann sieht man, dass die
Megakons alles beherrschen. Das tägliche Leben scheint nach
deren Vorstellungen zu verlaufen - und sie erzählen uns,
dass dies gut und richtig ist. Das ist die "Goldene Regel":
Wer das Gold hat bestimmt die Spielregeln, wer versucht das System
zu überwinden kauft sich nur Ärger ein.
In den letzten Jahrzehnten mussten viele Menschen Erfahrungen
mit dieser "Goldenen Regel" machen. Sie kämpften
und sie verloren. Nur ein Mann hat gekämpft und gewonnen,
immer und immer wieder: Arthur Vogel!
Geboren 2014 in Ontario, wuchs Arthur Vogel in Toronto auf und
sah aus erster Hand die schrecklichen Ergebnisse der unkontrollierten
Umweltverschmutzung durch die Megakons. Als einer der ersten Zwerge
musste sich Arthur Vogel in einer Welt behaupten, die ihn als
anders und fremdartig bezeichnete. Doch in diesem sozialen Umfeld
entwickelte er sich zu einem Menschen mit einem besonderen Einfühlungsvermögen
für die Outsider und Underdogs unserer Gesellschaft. Er vergaß
niemals die Lehrstunden seiner Kindheit und verbrachte sein ganzes
Leben damit unseren Planeten und die einfachen Menschen gegen
die Willkür der Reichen und Mächtigen zu verteidigen.
In den 2030ern besuchte Arthur Vogel verschiedene Jura-Fakultäten
unseres Landes, unter anderem Yale und Princetown, und wurde zu
einem Vorkämpfer des "ökologischen Gewissens".
Laut Vogel ist das "ökologische Gewissen" nichts
anderes als die späte Einsicht, dass die (Meta-) Menschheit
nur überleben kann, wenn sie das Ökosystem unserer Erde
bewahrt. In den letzten 20 Jahren kämpfte er unzählige
Schlachten gegen die geballte Konzernmacht
und verbuchte zahllose Siege für das Recht der Bürger
auf reine Luft und sauberes Wasser. Gleichzeitig kam er aber auch
zu der Überzeugung, dass seine eigenen Anstrengungen nicht
genug sind um wirklich etwas zu verändern. Daher gründete
er 2052 die "One World Association", eine Partnerorganisation
der altehrwürdigen Democratic Party.
Wie Arthur Vogel es selbst ausdrückt glaubt die "One
World Association" daran, dass "wir unsere Nation nicht
retten können bevor wir nicht unseren Planeten gerettet haben.
Wir können nicht Frieden untereinander schließen, solange
wir nicht Frieden mit der Erde geschlossen haben. Niemand steht
über dem Gesetz der Natur - weder Menschen, noch Megakons.
Seit Jahrhunderten ignorieren wir das Ticken der ökologischen
Uhr zum jüngsten Gericht. Dies können wir uns nicht
länger leisten. Die Zeit ist reif um zu handeln!"
Zusammen mit seinem Partner, dem Troll und Adler-Schamanen Gary
Grey, ist Arthur Vogel dazu bereit die Vision einer wirklichen
Alternative zu unserem jetzigen Leben zu verwirklichen - ein anderes
Leben, dass uns und unseren Kindern eine bessere Welt beschert.
Aber er braucht Ihre Hilfe um dies zu verwirklichen. Ihre Stimme
zählt - wählen sie Vogel/Grey und helfen sie uns eine
UCAS aufzubauen in denen man gerne lebt.
Arthur Vogels konkreten Wahlkampfthemen:
Mit Arthur Vogel als Präsident der UCAS wird es keinen Krieg
geben, nicht gegen die CAS, nicht gegen die NAN-Staaten, nicht
mal gegen den California Freestate. Vielmehr wird er auf Verständigung
und Versöhnung setzen. Das Gesetz der Natur ist die oberste
Maxime Vogels, der sich alles unterordnen muss. Kein (Meta-)Mensch,
kein Konzern steht über diesem
Gesetz. Dem unbändigen Gewinnstreben der Megakonzerne
soll Einheit geboten werden, kleinere Unternehmen, die sich alternativer
Technologien wie "Sea-Farming", Fusions- oder Solarenergie
bedienen, sollen massiv gefördert werden. Nachhaltig agierende
Konzerne sollen die nötige Freiheit bekommen, um einen dauerhaften
wirtschaftlichen Aufschwung in den UCAS zu erreichen.
In der Außenpolitik setzt man auf Entspannung. Besondere
Beziehungen sollen zu den magienutzenden Staaten Amerikas aufgebaut
werden, wie den Native American Nations (NAN) oder Amazonia, um
von ihnen den Einklang vom Leben mit der Natur und der Magie zu
lernen. Nur dies kann die endgültige Zerstörung der
Erde verhindern.
Ein weiterer Schwerpunkt im Wahlkampf sind für Arthur Vogel
die Menschen- und Bürgerrechte. Alle Metamenschen verdienen
absolute Gleichberechtigung, selbst eher bizarren Lebensformen
wie Ghoulen und freien Geistern gesteht er Menschen- und Bürgerrechte
zu.
Dr. Rozilyn Hernandez' konkreten Wahlkampfthemen:
Die neu gegründete New Century Party mit ihrer Präsidentschaftskandidatin
Dr. Rozilyn Hernandez ist schwer zu fassen. Die Partei versteht
sich eher als allgemeine Sammlungsbewegung denn als Partei. Sie
will die verschiedenen Bevölkerungsschichten, Interssengruppen
und Konzerne der UCAS vereinen und gemeinsam in eine bessere Zukunft
marschieren. So bleiben konkrete Vorhaben aus, vielmehr verliert
sich die Partei in allgemeinen, innenpolitischen Forderungen nach
mehr Gleichheit, Gerechtigkeit und Bildung auf der einen Seite,
und mehr Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und niedrigeren
Steuern auf der anderen. Wie all dies finanziert, oder konkret
aussehen soll, darüber schweigt Hernandez. Auf der außenpolitischen
Bühne bekennt die Partei überhaupt keine Farbe, dieses
Politikfeld wird völlig ausgeblendet. Dabei wird Dr. Rozilyn
Hernandez gerade auf fremden Paket gefordert werden, sollte sie
die Wahl gewinnen. Es schwehlen viele zwischenstaatliche Konflikte
auf dem (nord-)amerikanischen Kontinent.
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