Das Imperium
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Das Imperium
Der Aufstieg des Imperators

Die Galaxis besteht aus Millionen von Planeten. Zwar existiert nicht auf allen Leben, aber dennoch werden sie fast alle vom Imperator beherrscht. Seine Neue Ordnung, ein Regime von Gewalt und Furcht, wird auf allen Welten praktiziert und garantiert seine Macht. In seinem Wahn und seiner Gier nach absoluter Macht greift Palpatine sogar auf die Dunkle Seite der Macht zurück, um seine Ziele zu erreichen. Aber wie kam es zu dieser Tyrannei?

Vor unzähligen Jahren gab es die Alte Republik, ein Zusammenschluss zahlreicher Planeten, die in Frieden miteinander leben wollten. Die Regierung war demokratisch legitimiert. Das zentrale Organ war der gewählte Senat, der die Regierung bestimmte und Gesetze verabschiedete. Wächter über die Ordnung und den Frieden in der Alten Republik waren die Jedi-Ritter, die mit ihren außergewöhnlichen Kräften fast jeden Konflikt friedlich regulieren konnten. Es war eine ruhige, friedliche Zeit. Der galaktischen Bevölkerung, egal ob Mensch oder Alien, ging es gut.

 

Doch je stärker die Alte Republik wuchs, desto mehr Probleme taten sich auf. Durch jedes System, das sich dieser friedlichen und wohlhabenden Gemeinschaft anschloß, wurde der Regierungsapparat größer und schwerfälliger. Im stetig wachsenden Senat taten sich kleine Splittergruppen zusammen und bildeten immer einflußreichere Netzwerke, die die Arbeit des Senats zunehmend erschwerten und schließlich ganz lahmlegten. Die Korruption griff um sich, da sie die einzige Möglichkeit war, überhaupt noch Mehrheiten zusammen zu bekommen und einen halbwegs geordneten Regierungsablauf zu gewährleisten.

Imperator PalpatineDieser Zustand wurde mit der Zeit untragbar. Da der Senat selbst diese Probleme nicht ausmerzen konnte, wuchs die Sehnsucht vieler Gruppen nach einem starken Mann, der mit eiserner Hand die Selbstblockade des Senats aufheben und die Korruption bekämpfen konnte. Dies nutzte der bisher kaum in Erscheinung getretene Senator Palpatine von Naboo. Bisher war er nur als scharfer Beobachter aufgefallen, der mit einem scharfen analytischen Verstand ausgestattet war, sich aber stets zurückhielt und kaum Partei ergriff. Durch seine Zurückhaltung hatte Palpatine überraschend wenig politische Gegner, und so konnte er sich durch geschickte Schachzüge an die Spitze des Senats setzen und wurde zum Kanzler der Alten Republik gewählt.

Palpatine wurde mit weitreichenden Vollmachten ausgestattet, um die überhand nehmende Korruption zu bekämpfen. Doch damit nicht genug. Im Laufe der Zeit übertrugen ihm die Senatoren mehr und mehr Rechte, um ungestört ihren eigenen Geschäften nachgehen zu können. Zwar gab es auch Gegner dieser Praktiken, aber die Stimmen der Senatoren Mon Mothma, Bail Organa von Alderaan oder Garm Bel Iblis von Corellia verhallten ungehört. Viel zu spät erkannten die Senatoren, was sie getan hatten, denn sie waren bereits viel zu schwach, um noch etwas unternehmen zu können.Auf der Höhe seiner Macht ging Palpatine den entscheidenden Schritt nach vorn: Er rief das Imperium aus und führte sein Programm der Neuen Ordnung ein. Die Neue Ordnung sah vor, jede Welt zu unterdrücken, die sich gegen Palpatine stellte, und mit Terror und Gewalt über die Galaxis zu herrschen. Im Namen der Korruptionsbekämpfung wurden unliebsame Gegner innerhalb der Regierung ausgemerzt und der gesamte Verwaltungsapparat effizienter und effektiver gestaltet, allerdings wurde die soziale Ungerechtigkeit immer größer. Die vom Imperator verhaßten Aliens wurden kategorisch wie Wesen zweiter Klasse behandelt. Aber auch den Menschen ging es nicht besser. Zwar hatten sie das imperiale Bürgerrecht inne, aber dieses recht verdient seinen Namen eigentlich nicht. Es gestattete einem eigentlich nur, die Neue Ordnung zu befolgen

 
Struktur und Organisation des imperialen Verwaltung

Kurz nach seiner Machtergreifung strukturierte Palpatine die existierenden Regierungs- und Machtgefüge der Alten Republik so um, daß sie seinen Zielen dienen konnten. Zwar war der Senat schon weitgehend entmachtet, doch Palpatine löste schließlich doch dieses Relikt der Alten Republik auf, um seinem Machtanspruch und der Neuen Ordnung mehr Nachdruck zu verleihen. Die lokalen Gouverneure und Moffs erhielten die direkte Kontrolle über die ihnen anvertrauten Gebiete.

Die Gouverneure sind die Repräsentanten des Imperiums in einem System. Sie haben den Oberbefehl über die im System stationierten Truppen und sind gleichzeitig Regierungsoberhaupt. Dadurch untersteht den Gouverneuren auch der politische und geheimdienstliche Arm des Militärs in einem System. Ausgenommen sind die Truppen der Flotte, die ausschließlich dem Befehl des Flottenkommandanten unterstehen und häufig ihre Operationen ohne Rücksprache mit den Gouverneuren durchführen, offiziell um sie nicht von ihren wichtigen Regierungsgeschäften abzuhalten.

Grandmoff TarkinDer Moff ist der Regent über einen ganzen Sektor. Ein Sektor besteht aus einer ökonomischen und politischen Einheit mit etwa 50 bewohnten Systemen. Der Moff hat die Befehlsgewalt über die komplette Sektorgruppe des Militärs, eine gewaltige Streitmacht von durchschnittlich 1,5 Mio Soldaten. Die Gouverneure, die auf den Planeten der Sektoren ihren Dienst tun, sind direkt dem Moff unterstellt. Um einige Planetensysteme kümmern sich die Moffs aber auch persönlich, da auf die Untergebenen Gouverneure nicht immer verlaß ist. Jeder Moff ist den imperialen Beratern, den sogenannten Advisors unterstellt, doch eine Kopie der Berichte eines Moffs geht auch immer direkt an den Imperator.

Eine Stufe über den Moffs stehen die Grand Moffs. Sie haben die Befehlsgewalt über die sogenannten Prioritätssektoren inne. Systeme, die besondere Schwierigkeiten bereiten, werden zu solchen Prioritätssektoren zusammen gefaßt. Der Grand Moff hat völlige Handlungsfreiheit in seinem Sektor und ist nur an Weisungen des Imperators gebunden. In jüngster zeit werden Grand Moffs auch mit geheimen, militärischen Operationen betraut wie zum Beispiel dem Bau des Todessterns.

Die nächste Stufe in der imperialen Struktur bilden die Advisors, die Berater des Imperators. Sie werden nach belieben vom Imperator ernannt und auch wieder entlassen. Palpatine genießt es, seine Spielchen mit Ihnen zu treiben und die Advisors in einem ewigen Konkurrenzkampf um seine Gunst zu immer neuen Höchstleistungen anzutreiben. Hauptaufgabe der Advisors ist die Überwachung der politischen Maschinerie des Imperiums. Die Moffs und Gouverneure sind ihnen Rechenschaft schuldig und direkt Weisungsgebunden. Am Erfolg der Untergebenen mißt sich auch der Erfolg eines Advisors.

Darth VaderUnter diesen obersten Verwaltungsebenen sind die "traditionellen" Verwaltungsstrukturen der Alten Republik weitestgehend erhalten geblieben. Sie wurden vom Imperator nur straffer organisiert und sind jetzt direkt von den Weisungen der Gouverneure und Moffs abhängig.

Neben dieser offiziellen Struktur existiert noch eine zweite Struktur in den Schatten der imperialen Verwaltung. Hierbei handelt es sich um eine kleine Schar machtsensitiver Personen, die ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen des Imperators in den unterschiedlichsten Bereichen der Macht unterrichtet wurden. Es handelt sich um die kriegerischen Dark-Siders oder Companions. Zu Ihnen gehört auch Mara Jade, die Hand des Imperators. Doch all diese Kandidaten übertraf allein Anakin Skywalker mit seinem Potential. Als loyaler Gefolgsmann wurde er zu Darth Vader, der Personifizierung des Bösen.

Die COMPNOR

Eine von Imperator Palpatine neu ins Leben gerufene Behörde ist die Commission for the Preservation of the New Order (COMPNOR). Diese Kommission war Anfangs eine Vereinigung junger Männer, die die Hoffnung vereinte, das Chaos der Alten Republik zu überwinden. Gegründet wurde sie vom imperialen Advisor Cruenya Vandron, der sie zielstrebig zu einer populären Organisation machte. Ziel der COMPNOR ist es, die Neue Ordnung ins Leben eines jeden imperialen Bürgers zu bringen und ihn so nachhaltig auf die Herrschaft des Imperators einzuschwören.

Die COMPNOR unterteilt sich in verschiedene Sektionen mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen. An der Spitze steht das Select Commitee, das die fünf Teilbereiche des COMPNOR regiert. Der größte Teilbereich ist der der Sub Adult Group (SAGroup). Er ist mit der Aufgabe betraut, die Neue Ordnung im täglichen Leben eines jeden imperialen Bürgers umzusetzen, aber auch neue Mitglieder anzuwerben und sie auszubilden. Der zweite Teilbereich ist die Coalition for Progress (Progress). Ihre Aufgabe ist die Sammlung und Verarbeitung der Berichte der Sektorgruppen über das Vorankommen der Neuen Ordnung in den verschiedensten Lebensbereichen wie Kunst, Kultur, Wissenschaft usw. Die Coalition for Improvement (Improv) arbeitet aus den Berichten der Abteilung Progress Verbesserungsvorschläge heraus, wie die Neue Ordnung noch schneller und effektiver umgesetzt werden kann. Schließlich gliedern sich noch die Bereiche COMPNOR Force (Compforce) und Imperial Security Bureau (ISB) an. Mit der Compforce steht der COMPNOR eine eigene Truppe für "Polizeiaufgaben" zur Verfügung, wärend mit dem ISB eine Art Geheimdienst existiert. Das ISB sammelt Informationen über Aussteiger, Querdenker und andere Personen, die der COMPNOR auffallen. Die Compforce wird dann eingesetzt, um gegen solche "Dissidenten" vorzugehen. Nicht zuletzt deshalb haben diese beiden letzten Teilbereiche einen gefürchteten Ruf.

Der Imperiale Geheimdienst

Ein weiteres wichtiges Standbein des Imperators ist der Imperiale Geheimdienst (Imperial Intelligence). Er entstand während des Zerfalls der Alten Republik aus vier unterschiedlichen Geheimdiensten, die sich auf Wunsch des Imperators zu einer großen Einheit zusammenschlossen. Die Führung dieser mächtigen Organisation hat das Ubiqutorate, eine Art zentrale Kontrollkommission. Sie setzt sich aus anonymen Mitgliedern zusammen, die alle verdeckten Aktivitäten unter strengster Geheimhaltung koordinieren. In der Allgemeinheit hat sich der Begriff des Ubiqtorates als Synonym für den Imperialen Geheimdienst durchgesetzt.

Vom Aufbau her ist der Imperiale Geheimdienst ein modernes Konstrukt mit diversen Spezial- und Sonderabteilungen, die meist gegenseitig von ihrer Existenz nichts wissen. Auf Grund seines äußerst leistungsfähigen Agentenstamms ist der Imperiale Geheimdienst in der ganzen Galaxis gefürchtet.

Das Militär

Admiral Piett Das Rückgrat der imperialen Macht bildet natürlich das Militär, unterteilt in Flotte und Armee, wobei die imperiale Flotte der wichtigere Wehrbereich ist. Ihre Hauptaufgabe ist die Sicherung des imperialen Hoheitsraums. Sie schützt den interstellaren Handel und unterstützt planetare Regierungen in Krisensituationen, alles durch die einschüchternde Wirkung ihrer gewaltigen Feuerkraft. Der Imperator bezeichnet die Imperiale Flotte als seinen verlängerten Arm an, der alles zerschmettern kann, was sich ihm in den Weg stellt. Aus dieser Position heraus erklärt sich auch der etwas herablassende Stolz der Offiziere und der Ruf, der der Flotte vorauseilt.

Unmittelbar verbunden mit dem Ruf der Flotte sind die Namen der Imperialen Sternenzerstörer (Imperial Star Destroyers). Meist reicht schon die Ankunft eines dieser Schiffe aus, um wieder Ruhe auf einem Planeten einkehren zu lassen. Viele dieser Schiffe sind weithin bekannt, so zum Beispiel die ISD Devastator, die die Aufständische Senatorin Leia Organa gefangen nahm, oder die ISD Avenger unter Führung von Cpt. Needa. Doch neben diesen gefürchteten Sternenzerstörer der Imperial- oder Victory-Klasse gibt es noch zwei weitaus größere Schiffe der Kommando-Klasse. Von ihnen wurden bisher nur zwei gebaut. Diese beiden Kommando-Schiffe sind noch um einiges größer als die herkömmlichen Sternenzerstörer und dienen Darth Vader und dem Imperator selbst als Kommandoposten im Gefecht.

Ebenfalls zur Flotte zählt das Death Star Project von Grandmoff Tarkin. Ziel dieses Projektes war es, Sternensysteme allein durch Furcht in das System der Neuen Ordnung zu zwingen. Hierzu konstruierte man eine gigantische Kampfstation mit einem Superlaser, der ganze Welten vernichten konnte. Diese gepanzerte Raumstation war das absolute Machtinstrument in den Diensten des Imperators, doch konnte es von den Rebellen zerstört werden.

Der andere Arm des Militärs ist die Armee. Sie stand lange Zeit im Schatten der allmächtigen Flotte, wurde sie doch nur mit einfachen Polizeiaufgaben bedacht. Doch der Imperator nahm auch hier umfassende Neustrukturierungen vor. Durch hartes Training und effizientere Kommandostrukturen wurde eine moderne Armee geschaffen, die in Gestalt der gefürchteten Stormtrooper der sichtbare Beweis imperialer Macht auf den Planeten wurde. Ausgebildet für eine vielzahl von Aufgaben und Umgebungen sind sie nahezu überall anzutreffen, dank spezieller Ausrüstungen an jedes Terrain perfekt angepaßt.

Die besten Sormtrooper werden zu Royal Guards ernannt, der persönlichen Leibgarde des Imperators. Nach einem harten Zusatztraining erhalten sie die zeremonielle blutrote Rüstung. Sie bewachen die Paläste und Festungen, die der Imperator bewohnt, sowie wichtige militärische Anlagen wie die Klon-Fabriken. Auf besonderen Wunsch des Imperators führen die Royal Guards auch Attentate aus.

Ränge und Uniformen

In einem so streng hierarchisch organisierten System wie dem Imperium ist es wichtig, ein einheitliches Rangsystem zu haben, das eindeutig Kompetenzen zuweist. So werden alle Soldaten einer Waffengattung mit einer Einheitsuniform ausgestattet.

Jeder Soldat der Flotte trägt eine schwarze Uniform. Je nach Aufgabenbereich ist die Uniform etwas anders gestaltet, insbesondere der Helm ist funktionell an den Bereich des Soldaten angepaßt. Die einfachen Bodentruppen tragen hellgraue Uniformen. Da es hier nur wenige spezielle Aufagebenbereiche gibt, unterscheiden sich die Uniformen der einfachen Bodensoldaten kaum voneinander. Eine Besonderheit der Bodentruppen sind die Stormtrooper, eine Art Elitetruppe des Imperiums. Sie sind überall dort zu finden, wo ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, um auf besonders eindrucksvolle Art und Weise die Macht des Imperiums zu demonstrieren. Neben der bekannten Standarduniform gibt es bei den Stormtroopern spezielle Modifikationen für die Scout-, Snow- und Seatrooper, um Optimal in jedem Gelände operieren zu können.

Die Offiziersränge der imperialen Armee tragen alle steingraue Uniformen. Doch auch hier gibt es wieder Ausnahmen von der Regel, wie zum Beispiel die weißen Uniformen von Großadmiral Thrawn oder Colonel Wulf Yularen. Sie repräsentieren die besonderen Stellungen dieser Personen in der imperialen Flotte oder im Imperial Security Bureau (ISB).

Die Abzeichen der imperialen Streitkräfte setzen sich aus blauen, roten und orangen Quadern zusammen. Sie bilden eine Einheit mit dem Code Cyclinder, der dem einzelnen Offizier die entsprechenden Zugänge zu Computern und Abteilungen gewährt, entsprechend seinem Rang und seinen Aufgabenbereichen

Imperial City - Coruscant

Das Zentrum des Imperiums ist der Planet Coruscant, der vom Imperator kurz nach seiner Machtergreifung in Imperial Center umbenannt wurde. Er bildet das Zentrum seiner Macht und wird auf allen imperialen Sternenkarten im Zentrum dargestellt, mit den Koordinaten 0-0-0 versehen. Fast jeder Fleck des Planeten ist mit einer gigantischen Stadtlandschaft bedeckt. Lediglich eine Kuppe des Menarai-Gebirges im Monument-Park ragt aus dem metallenen Überzug heraus. Dieser letzte Fleck der ursrünglichen Landschaft Coruscants wird von einem Kloster vor den Millionen von Souvenirjägern beschützt.Der Planet ist schon seit unzähligen Jahrhunderten der Sitz der Regierung, so verwundert es nicht, dass Palpatin die Gebäude der Alten Republik für seine Zwecke nutzt. Natürlich versucht er sich so in die Tradition der Alten Republik zu stellen und so seine Legitimität zu untermauern.

Coruscant Skyline

Die Stadt wurde in vielen Schichten gebaut, nachdem feststand, dass die Planetenoberfläche nicht mehr ausreichte für die Milliarden an Lebewesen, denen Coruscant ein zu Hause bieten sollte. Jeder, der es sich leisten kann, wohnt an der Oberfläche, oder wenigstens so nah wie möglich dran. Je tiefer man in die dunklen Häuserschluchten eindringt, um so ärmer werden die Wohngegenden. Es soll sogar Bewohner geben, die noch nie die Sonne gesehen haben, da sie in den untersten Schichten der Stadt ihr trostloses Leben fristen. Doch auch in den tiefsten Schichten Empirial Citys ist der Einfluss des Imperators zu spüren. Stoormtrooper patroilleren jeden Winkel der gigantischen Stadt, um verdächtige Gestalten von den Straßen zu holen und für Sicherheit zu sorgen. Spezielle Droiden versuchen selbst die untersten Bereiche sauber und ordentlich zu halten, trotzdem ist ein achleichender Verfall der unteren Gebäudeebenen nicht zu übersehen. Jedes Volk, jede Kultur lebt in einem eigenen, von imperialen Truppen abgeriegelten Stadtviertel. Offiziell begründet werden diese Maßnahmen damit, dass Übergriffe anderer Bevölkerungsgruppen drohen und so verhindert werden können. Doch in Wirklichkeit scheint dies eher ein verzweifelter Versuch zu sein, die Kriminalität in den untersten Ebenen der Stadt unter Verschluss zu halten.

Imperialer Palast, CoruscantAn der Oberfläche der Stadtlandschaft befinden sich einige der bemerkenswertesten und schönsten Gebäude der Galaxis. Am eindrucksvollsten ist natürlich der Imperiale Palast, der auch die Regierungsbüros beinhaltet. Dieses Monumentale Bauwerk gleicht einer Mischung aus moderner Kathedrale und altertümlicher Pyramide. Da es neben dem Regierungssitz auch gleichzeitig die Residenz von Imperator Palpatine ist, wurde der Palast zur uneinnehmbaren Festung ausgebaut. Trotzdem konnte der Palast vieles seiner ursprünglichen Schönheit erhalten. Überall befinden sich hängende Gärten, marmorne Pyramiden und kristallene Dächer und Wände. An der Außenseite ließ Palpatine zahlreiche Muster und Hieroglyphen einer längst vergessenen Kultur anbringen. Es sind Schriftzeichen der Sith, die aud fluoreszierenden Farben und Tafeln bestehen und den Palast bei Nacht in ein gespenstisch-schönes Licht tauchen. Zum Palast gehört auch der sogenannte Grand Corridor, der die Council Chamber mit dem Assemblage Auditorium verbindet, wo sich einst die Senatsmitglieder trafen und berieten. Entlang dieses monumentalen Korridors stehen die berühmten Ch'hala-Bäume, die sich bei jedem Geräusch anders färben. Da in und um den Grand Corridor fast immer ein reges Treiben herrscht, ergibt sich ein wunderbares Farbenspiel der Bäume.

Weitere Sehenswürdigkeiten des Planeten sind das Galaktische Museum, in dem Kunstgegenstände aus allen Winkeln und Epochen der Galaxis ausgestellt werden. In einem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Raum sind sogar Sith-Artefakte zu sehen. Ganz ähnlich ist der Holographic Zoo of Extinct Animals, ein riesiges Ausstellungshaus, in dem ausgestorbene Wesen in dreidimensionalen, angeblich lebensechten Szenen zu sehen sind. Ein weiteres Highlight sind die Skydome Botanical Gardens, riesige Terrarien, die auf überdachten Hochhaus-Flachdächern angebracht sind und in kunstvoller Anordnung exotische und anderswo ausgestorbene Pflanzen zeigen.

Golan III KampfstationBei einem Blick in den Himmel sind unschwer die mächtigen orbitalen Golan III Kampfstationen zu sehen, die den ein- und ausgehenden Verkehr Coruscants überprüfen und sichern. Der Handelsverkehr ist für den Stadtplaneten lebenswichtig, da keine Möglichkeiten bestehen, Nahrungsmittel anzubauen. So wird der ganze Planet von außen versorgt. Lediglich Wasser kann aus den noch bestehenden Polarkappen gewonnen werden und braucht nicht importiert werden. Dank komplizierter Recycling-Kreisläufe wird sichergestellt, das nur kleine Mengen Eis in Wasser umgewandelt werden müssen. Doch die Golan III Kampfstationen sollen nicht nur den zivilen Handelsverkehr überwachen. Sie sollen ebenso verhindern, das Schiffe unbemerkt den Planeten erreicht oder verläßt. Ein mächtiger Energieschild, der von riesigen Generatoren tief unter dem Imperialen Palast gespeißt wird, ermöglicht es den ganzen Planeten binnen Sekunden hermetisch abzuriegeln und jeglichen Flugverkehr zu unterbinden. Die fast überall präsenten imperialen Truppen und der Druck der Neuen Ordnung machen es jedem illegalen Eindringling unmöglich, lange unentdeckt zu bleiben, selbst in den untersten Schichten der Stadt.

Den Personen, die auf Coruscant für das Imperium arbeiten, wird viel geboten. Neben einem reichhaltigen Kulturangebot und exotischen Ausstellungen steht vor allem das Gefühl der absoluten Sicherheit im Vordergrund. Durch die Kontrolle der Medien und der weitreichenden Propaganda werden die Leute wie in allen Kerngebieten des Imperiums in ein Gefühl der Unverwundbarkeit gehüllt. Die als extrem gewaltätig dargestellten Feinde der Neuen Ordnung werden in weit entfernten Sektoren gejagt und verurteilt, wärend man zu Hause in absoluter Sicherheit lebt. Dabei scheinen die in den Kernregionen lebenden Menschen und Aliens gar nicht zu ahnen, dass sie in einem System der Überwachung und Spionage leben.

 
 
 
20.11.2010 © www.virtualtwilight.de